Dietikon
Dietikon prüft die Möglichkeiten der Social Media-Nutzung

Der Stadtrat will im laufenden Jahr prüfen, ob das E-Government auch auf Social Media wie Facebook oder Twitter ausgeweitet werden soll. Dies erklärte er in seiner Antwort auf die Kleine Anfrage von CVP-Gemeinderätin Cécile Mounoud.

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Der Stadtrat will im laufenden Jahr prüfen, ob das E-Government auch auf Social Media wie Facebook oder Twitter ausgeweitet werden soll. (Symbolbild9

Der Stadtrat will im laufenden Jahr prüfen, ob das E-Government auch auf Social Media wie Facebook oder Twitter ausgeweitet werden soll. (Symbolbild9

Keystone

Der Stadtrat erachte die Website der Stadt als «modern, informativ und übersichtlich», schreibt der Stadtrat. Die ständig erweiterten Möglichkeiten des E-Governments würden laufend evaluiert und teilweise umgesetzt. In diesem Zusammenhang klärt die Stadt nun auch die Nutzungsmöglichkeiten der Social Media ab.
Mounoud wollte vom Stadtrat ausserdem wissen, wie häufig die Website der Stadt Dietikon besucht werde, und welche Seiten die User am meisten konsultieren. Die Besucherzahlen seit der Neulancierung der Website 2010 leicht angestiegen seien, schreibt der Stadtrat. Im Februar 2013 informierten sich pro Tag 473 bis 1185 Personen auf der Homepage. Am häufigsten besucht würden die Seiten der Stadtverwaltung.
Resultat folgt «innert einer Stunde»
Mounoud kritisierte in ihrer Anfrage, dass Zahlen von kommunalen Abstimmungen jeweils sehr spät aufgeschaltet würden. Sie wollte deshalb wissen, ob ein Konzept für die Aktualisierung bestehe. Für die Seiten der einzelnen Verwaltungsabteilungen seien die Abteilungsleitenden verantwortlich, schreibt der Stadtrat. Einmal jährlich werde die Homepage von allen Abteilungen zusätzlich systematisch auf ihre Aktualität überprüft. An Abstimmungswochenenden seien die Resultate «innert weniger als einer Stunde nach der Unterzeichnung der Protokolle im Wahlbüro auf der Website aufgeführt».
Weiter interessierte die Gemeinderätin, nach welchen Kriterien die Kommunikationskanäle für die Meldung eingegangener oder beantworteter Vorstösse gewählt würden. Sie monierte, dass die Kommunikationspraxis nicht einheitlich sei und «teilweise die Antworten der Zeitung entnommen» werden müssten. Die Gemeinderäte würden über den Eingang von parlamentarischen Vorstössen gleichzeitig mit den Medien per E-Mail informiert, so der Stadtrat. «Lediglich bei den Kleinen Anfragen wird nur die Presse per Post informiert.»
Über Antworten des Stadtrats auf Vorstösse würden die Initianten unmittelbar nach der Beantwortung und vor der Aufschaltung auf der Website informiert. Medien und die anderen Gemeinderäte würden davon beim Versand der nächsten Traktandenliste erfahren. (fni)