Dietikon
Frist für Ideenwettbewerb «Mitenand für Dietike» bis Ende Januar verlängert – ein Workshop will Interessierte vernetzen

Dietikerinnen und Dietiker dürfen ihre Stadt mitgestalten und können bei der Initiative «Mitenand für Dietike» Projektideen einreichen – doch die Ideen lassen auf sich warten. Deshalb hat die Stadt die Eingabefrist verlängert und will in einem Workshop neue Ideen generieren.

Celia Büchi
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Dietikerinnen und Dietiker dürfen die Stadt mitgestalten.

Dietikerinnen und Dietiker dürfen die Stadt mitgestalten.

Themenbild: Severin Bigler

Im Herbst lancierte die Stadt Dietikon die zweite Runde ihres Ideenwettbewerbs «Mitenand für Dietike». Weil bis Ende November noch nicht so viele Vorschläge wie erhofft eingegangen sind, hat die Stadt die Eingabefrist um zwei Monate bis Ende Januar verlängert. Gesucht werden Vorschläge, die auf Stadtgebiet sichtbare Zeichen setzen. So wurden beispielsweise beim Projekt «Die lange Bank» aus der ersten Runde des Wettbewerbs 2019 in der Stadt verteilt 18 lange blaue Bänke als Sitzgelegenheiten aufgestellt. Und beim Projekt «Dietiker Wäppli» erhielten Kunden von teilnehmenden Dietiker Geschäften Treuebons. So wurde es noch attraktiver, das lokale Gewerbe zu unterstützen.

Eine von 18 blauen Bänken, die dank dem Projekt «Die lange Bank» als Sitzgelegenheiten dienen. Die Idee kam von Stephan Kündig, Infrastrukturabteilungsleiter.

Eine von 18 blauen Bänken, die dank dem Projekt «Die lange Bank» als Sitzgelegenheiten dienen. Die Idee kam von Stephan Kündig, Infrastrukturabteilungsleiter.

Zvg

Angesprochen sind laut Stadt ­«Organisationen, Vereine und Privatpersonen, die einen aktiven Beitrag für das Zentrum, den Detailhandel oder für ihr Quartier leisten wollen». Anschliessend wird eine Jury die besten Projekte auswählen. Die Ideengeber sollen ihre Projekte selbst umsetzen und erhalten dafür von der Stadt ein Budget von 6000 Franken.

Um kreative Köpfe untereinander zu vernetzen und Ideenlose zu inspirieren, führt die Stadt am Dienstag, 14. Dezember, um 18.30 Uhr im Gleis 21 einen Workshop durch. Bei diesem Brainstorming können sich neue Leute treffen und austauschen, sagt der Dietiker Standortförderer Adrian Ebenberger. «Dabei können sich Projektteams bilden, die gemeinsam Projekte planen und schliesslich auch umsetzen.» Gemeinsam mit dem Wirtschaftsrat, in dem sich Vertreter der Stadt und der Wirtschaft regelmässig austauschen, hatte die Standortförderung das Projekt «Mitenand für Dietike» 2019 ins Leben gerufen.

Interessierte können sich per E-Mail an cinzia.marti@dietikon.ch für den Workshop anmelden. Auch neue Ideen können über diese Mailadresse eingereicht werden. Über bereits eingereichte Vorschläge gibt die Stadt Dietikon noch keine genauen Auskünfte. Cinzia Marti von der Standortförderung sagt nur so viel: «Es sind Ideen, die Natur, Kunst im öffentlichen Raum, Abfallbeseitigung und vieles mehr zum Thema haben.»

Die Dietikerin Margrith Stähli hatte die Idee für die «Dietiker Wäppli», die das Einkaufen in Dietiker Geschäften attraktiver machten.

Die Dietikerin Margrith Stähli hatte die Idee für die «Dietiker Wäppli», die das Einkaufen in Dietiker Geschäften attraktiver machten.

Lydia Lippuner

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