Dietikon
Gegen Verlandung: Marmoriweiher wird ausgebaggert

Am Montag beginnen am Marmoriweiher die Arbeiten, die mehrere Wochen lang dauern werden.

LiZ
Drucken
Teilen
Die Sedimente werden vor Ort in sogenannten Geotubes gelagert.

Die Sedimente werden vor Ort in sogenannten Geotubes gelagert.

Archivbild: Tobias Hänni (2015)

Der künstlich angelegte Marmoriweiher wird über einen Zufluss aus der Reppisch gespeist. Dieser spült auch Sedimente in das als Ausflugsziel beliebte Gewässer nahe der Grenze zu Bergdietikon. Von Zeit zu Zeit müssen diese Feinanteile am Grund des Weihers ausgebaggert und entsorgt werden, damit er nicht zunehmend verlandet.

Am Montag beginnen nun die dafür nötigen Arbeiten, die rund drei Wochen dauern sollen, wie die Stadt am Freitag mitteilte. Die Feinanteile im Weiher werden dabei mittels Schwimmbagger abgesaugt und vor Ort in grossen Schläuchen, sogenannten Geotubes, für rund zwei bis drei Monate zum Austrocknen zwischengelagert. Dann wird das Material abgeführt und entsorgt.

Der Fussweg entlang des Weihers bleibt während der Arbeiten durchgehend geöffnet. Lediglich während der Installationsarbeiten sowie beim Abführen des Materials im Spätherbst kann es laut Stadt zu kurzzeitigen Behinderungen oder Sperrungen kommen.

Letztmals wurden die gleichen Arbeiten im Herbst 2015 durchgeführt.

Aktuelle Nachrichten