Neujahrsapéro
Dietikon eröffnet das neue Jahr mit einem Höhepunkt

Stadtpräsident Otto Müller will das Image von Dietikon aufbessern – mit Aufklebern soll jeder Einwohner zum Botschafter der Stadt werden.

Ly Vuong
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Stadtpraesident Otto Mueller freut sich aufs 2017
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Neujahrsapéro Dietikon
Von Strauss bis Morricone bis Star Wars bietet das Orchester eine grosse musikalische Vielfalt
Stadtpraesident Otto Mueller und Stadtpraesident Toni Bruehlmann und Frau Erika Bruehlmann freuen sich aufs Neujahrskonzert
Stadtpraesident Otto Mueller gibt Rueck- und Ausblick in seiner Ansprache und ermuntert das Publikum die Zeit sinnvoll zu nutzen
Standing Ovation fuers Orchester
Solistin Cecile Grüebler bei ihrem Soli im Lied Departures von Joe Hisaishi 2
SP-Kantonsraetin Rosmarie Joss hat im Sinfonieorchester Tifico mitgewirkt
Rund 800 Personen sind ans Neujahrskonzert gekommen
Schulvorstand Jean-Pierre Balbiani (links) findet das Konzert ein hervorragendes musikalisches Erlebnis und freut sich zusammen mit dem Dietiker Toni Scheiwiler aufs 2017
Kantonsratspräsident Rolf Steiner begruesst Einwohner
Ob virtuos oder leichtfuessig das Orchester trifft jeden Ton
Modern und zeitgemaess sei das Sinfonieorchester Tifico findet Besucher Karl Wiederkehr
Kantonsratspraesident Rolf Steiner und Frau Kathrin stossen mit Peter Robmann an
Mutter Jolanda Baltensperger und Tochter Ladina wohnen seit sechs Jahren in Dietikon und sind zum ersten Mal am Neujahrskonzert
Kulturbeauftragte Irene Brioschi begruesst zum Neujahrskonzert
Musik mit Aufbruchstimmung und Zuversicht fuers neue Jahr
Gemeinderatspraesident Joerg Daetwyler schenkt Wein ein am Apero
Das Sinfonieorchester Tifico begeistert mit vielfaeltigem Programm aus Film- und Musicalmusik
Der Kleber der Dietikon bekannt macht
Ehemalige Gemeinderaetin Rosemarie Frehsner und Martin Camenzind - sie wird den Dietikon-Kleber an den Kuehlschrank er auf die Trychel heften
Diese Dietiker schauen zuversichtlich in die Zukunft
Dirigent Christof Brunner und sein Sinfonieorchester Tifico
Aeltester Dietiker Karl Klenk wird dieses Jahr 105 Jahre alt - er hat keine Vorsaetze gefasst und nimmt alles so wie es kommt

Stadtpraesident Otto Mueller freut sich aufs 2017

Ly Vuong

Mit dem Stück «Fledermaus Ouverture» von Johann Strauss startete das Sinfonieorchester Tifico sein Neujahrskonzert in der Stadthalle Dietikon. Das Orchester mit seinem Dirigenten Christof Brunner und der Solistin Céline Grüebler brachte gestern die grosse, weite Welt der Musical- und Filmmusik auf die Dietiker Bühne: Ob Western-Musik von Ennio Morricone, «Star Wars»-Themenlied von John Williams oder «Departures» von Joe Hisaishi, das Orchester spielte stets feinfühlig.

Die Musikauswahl zeigte grosse Aufbruchstimmung verbunden mit Zuversicht.
In der Ansprache des Stadtpräsidenten Otto Müller (FDP) erfuhr das rund 800-köpfige Publikum von der grosszügigen Geste eines Mitbürgers, dem das gleiche Konzert vor drei Jahren so gut gefiel, dass er das diesjährige gesponsert hat.

«Geschätzte Gäste, geniessen Sie den heutigen Augenblick, als wäre er zeitlos», sagte Müller und widmete seine Rede, jenen Mitmenschen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Er wünschte deshalb den Dietikern Gesundheit und Zuversicht, aber auch Humor und Freude.

Liebe öffnet alle Tore

In seinem pointierten Rückblick sorgte der Stadtpräsident für einige Lacher: Beispielsweise als er an die Ereignisse im Gefängnis Limmattal erinnert, als die «Liebe alle Tore öffnete». Leider sei die Zeit für die Schweiz im Halbfinal der Fussball-Europameisterschaft noch nicht reif gewesen, doch war das Interesse am Public Viewing auf dem Kirchplatz gross.

Die Einweihung des Limmatfelds, die Wahl des Dietikers Rolf Steiner (SP) zum Kantonsratspräsidenten, aber auch das gute Abschneiden beim Städtevergleich seien Ereignisse, die ein positives Licht auf Dietikon werfen, so Müller. In seinem Ausblick lobte der Stadtpräsident das geplante Stadtfest 2018 und wünschte, dass die Dietiker zu aktiven Botschaftern ihrer Stadt werden. Zu diesem Zweck erhielten die Besucher einen Kleber, auf dem «Stadt Dietikon» mit ihrem Wappen steht.

Am anschliessenden Apéro bedienten die Gemeinderäte die Gäste. Vor Ort waren auch der Schlieremer Stadtpräsident Toni Brühlmann (SP), Kantonsratspräsident Rolf Steiner und Karl Klenk, der älteste Dietiker mit Jahrgang 1912. «Ich nehme alles so, wie es kommt», sagte er.

Der Kleber soll Dietikon bekannt machen, so Klenk weiter. Die ehemalige Gemeinderätin Rosemarie Frehsner möchte den Stadtkleber am Kühlschrank heften, dort hat sie alles, woran sie denken muss. Besucher Martin Camenzind würde den Kleber an seine Trychel anbringen, die er beim Chlauseinzug trägt.

«Das Konzert war ein musikalisch hervorragendes Erlebnis», sagt Schulvorstand Jean-Pierre Balbiani (SVP). Scherzend meint er, es sei gefährlich, wenn der Höhepunkt bereits am Jahresbeginn stattfindet.