Dietikon
31 Feuerwehrleute waren im Einsatz: Ermittlungen zu Brand in Dietiker Autospritzwerk laufen – Brandstiftung ist unwahrscheinlich

Am vergangenen Donnerstag brannte es in einem Autospritzwerk in Dietikon. Die Stützpunktfeuerwehr Dietikon war mit drei Fahrzeugen vor Ort und brachte den Brand rasch unter Kontrolle. Der Sachschaden beläuft sich auf 200'000 Franken.

Ruedi Burkart
Merken
Drucken
Teilen
Der Brand in einem Autospritzwerk in Dietikon war rasch gelöscht.

Der Brand in einem Autospritzwerk in Dietikon war rasch gelöscht.

Bild: zvg / Feuerwehr Dietikon

Die Ermittlungen der Kantonspolizei Zürich zur Brandursache des Feuers vom vergangenen Donnerstagnachmittag dauern noch an. Laut Alexander Renner kann allerdings Fremdverschulden ausgeschlossen werden. «Wir gehen derzeit nicht von Brandstiftung aus», sagt der Mediensprecher der Kantonspolizei. Gebrannt hatte es in einer Spritzkabine eines Autospritzwerks im Dietiker Industriegebiet Silbern.

Die Stützpunktfeuerwehr Dietikon konnte den Brand rasch unter Kontrolle bringen und so ein weiteres Ausbreiten des Feuers verhindern. Man sei mit drei Fahrzeugen vor Ort gewesen und habe mit der Feuerbekämpfung keine Probleme gehabt, sagt Roger Wiederkehr, der Leiter der Dietiker Feuerwehr. Und weiter:

«Der ganze Einsatz dauerte rund eineinhalb Stunden und war eine eher kleine Sache für uns.»

Total 31 Angehörige der Feuerwehr waren an der Aktion beteiligt gewesen.

Am Donnerstag war kurz nach 13 Uhr die Meldung eingegangen, dass es in einem Spritzwerk in Dietikon brennt. Die Rettungskräfte evakuierten bei ihrem Eintreffen alle im Betrieb anwesenden Mitarbeiter. Zwei Mitarbeiter mussten mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in Spitalpflege gebracht werden. Durch den Brand entstand ein Sachschaden in der Höhe von rund 200'000 Franken, teilte die Kantonspolizei am Donnerstagabend mit.

Neben der Kantonspolizei und der Stützpunktfeuerwehr Dietikon standen die Stadtpolizei Dietikon mit zwei Patrouillen sowie der Rettungsdienst vom Spital Limmattal mit zwei Rettungswagen und einem Notarzt im Einsatz.