Die bereits umgestaltete Löwenstrasse soll vom Kirchplatz bis zum Kronenareal als Begegnungszone weitergezogen werden. Dies schreibt der Stadtrat als Antwort auf ein Postulat von SP-Gemeinderat Peter Wettler.

Dieser bat den Stadtrat, zu prüfen, ob bei der Bäcker-, der Löwen- und der Merkurstrasse eine Begegnungszone eingerichtet werden könne. Solche seien «verkehrsberuhigende Bereiche», in welchen «Fussgänger vor tritt hätten und die Geschwindigkeit des motorisierten Verkehrs auf 20 Stundenkilometer beschränkt» sei.

Dabei verweist der Stadtrat in seiner Antwort auf einen Postulatsbericht vom März 2009, in welchem bereits zur Ausgestaltung einer Begegnungszone im Dietiker Zentrum Stellung genommen wurde. Darin heisst es, dass die Begegnungszone der Löwenstrasse bis zum Kronenareal weitergezogen werden soll. So werde «eine attraktive, fussgängerfreundliche sowie umgestaltete Achse hin zum Kronenareal» gebildet. Des Weiteren sei im Übergangsbereich Löwenstrasse - Merkur/Bäckerstrasse - Untere Reppischstrasse eine Geschwindigkeitsreduktion vorgesehen.

Wichtige Fragen nun geklärt

Gut zwei Jahre später haben sich, wie der Stadtrat weiter schreibt, mit den bewilligten Projekten der Stadt und Privater zur Aufwertung des Kronenareals beziehungsweise des nördlich angrenzenden Areals, der Festlegung der Linienführung der Limmattalbahn und dem Ergebnis der kantonalen Studie «Zentrumsentlastung Dietikon» wichtige Fragen geklärt.

Durch das Verbindungsbauwerk zwischen der Parkgarage Löwenzentrum und der oberen Reppischstrasse könne die Ausfahrt noch dieses Jahr verlegt werden, schreibt der Stadtrat. So werde die Löwenstrasse entlastet.

Über den Bereich der Zentral-, der Bäcker und der Löwenstrasse liege eine, «unter Einbezug des Kantons», erarbeitete «Gestaltungsstudie» vor. Diese entspreche der Strategie des Stadtrates und umfasse ebenfalls die Verlängerung der Begegnungszone Löwenstrasse bis zum Kronenareal. Das zugrunde liegende Verkehrskonzept sehe zudem die Einführung einer Tempo-30-Zone im Gebiet zwischen Weininger- und Zentralstrasse vor.

Wie der Stadtrat schreibt, bleibe das Zentrum so «für den Ziel-/Quellverkehr im Hinblick auf die gute Erreichbarkeit der Ladengeschäfte, Gewerbe- und Gastronomiebetriebe erschlossen». Ausserdem bestehe eine angemessene Nord-Süd-Durchlässigkeit für den motorisierten Individualverkehr. Die Umgestaltung der Löwenstrasse soll in die nächste Finanzplanung aufgenommen werden.