Dietikon
Eine Million Besucher erhofft: Phänomena soll 47 Millionen kosten und im April 2023 starten

Während sechs Monaten wird die grosse Expo der Naturphänomene voraussichtlich rund eine Million Besucher ins Dietiker Niderfeld locken. Die Veranstalter rechnen damit, dass die Grossveranstaltung in der Region gut 400 Millionen Wertschöpfung generieren wird.

Florian Schmitz
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Den Kern des Expo bildet ein imposanter Holzbau.

Den Kern des Expo bildet ein imposanter Holzbau.

zvg

Von April bis Oktober 2023 will die Phänomena, eine grosse Expo der Naturphänomene, eine Million Besucherinnen und Besucher nach Dietikon locken. Auf fünf bis sieben Hektar wollen die Veranstalter im Entwicklungsgebiet Niderfeld, einer der grössten Baulandreserven im Kanton Zürich, einen imposanten Ausstellungscampus errichten. Bereits am Dienstag war bekannt geworden, dass die Neuauflage der Expo, die 1984 über eine Million Besucher nach Zürich lockte, 2023 ins Zürcher Limmattal ziehen wird.

Die Verantwortlichen rechnen mit Projektkosten von 47 Millionen Franken, wie Projektleiter Urs J. Müller am Freitag an einer Pressekonferenz ausführte. Davon sollen rund 16 Millionen Franken von der öffentlichen Hand kommen. Sponsoren und Stiftungen sollen weitere 15 Millionen Franken beisteuern. Der Rest soll durch Eintritte und die Restauration vor Ort finanziert werden.

Im Dietiker Niderfeld, einer der grössten Siedlungsreserven im Kanton, wird die Phänomena auf fünf bis sieben Hektar ausstellen.

Im Dietiker Niderfeld, einer der grössten Siedlungsreserven im Kanton, wird die Phänomena auf fünf bis sieben Hektar ausstellen.

Severin Bigler / ©

Verschiedene Holzpavillons laden zum Entdecken ein

Den Kern der Expo bildet ein 140 Meter langer und 50 Meter hoher Holzbau, der mit verschiedenen kleineren Pavillons ergänzt wird. In und um diese Bauten werden Themen der aktuellen Forschung aufgenommen und möglichst anschaulich und innovativ präsentiert. Im Mittelpunkt stehen Themen wie Klima, künstliche Intelligenz, Biodiversität, Energie und Mobilität. «Wir wollen den Leuten ein besseres Verständnis von einer immer komplexeren Welt geben», sagte Müller. Die Grossveranstaltung hat sich zum Ziel gesetzt, ein Netto-Null-Anlass zu werden. Deshalb sollen möglichst viele Besucher mit der Ende 2022 in Betrieb gehenden Limmattalbahn anreisen.

«Für unsere Stadt ist die Phänomena eine einmalige Gelegenheit, uns auf der nationalen Bühne zu präsentieren», sagte der Dietiker Stadtpräsident Roger Bachmann (SVP) vor den Medien. Und auch wirtschaftlich soll sich die Expo für die Region lohnen. Die Veranstalter gehen insgesamt von einer Wertschöpfung von rund 400 Millionen Franken aus.