Dietikon
«Die Qualmentwicklung ist unerträglich»: Das Verbrennen von Abfall sorgt für dicke Luft

Von Frühling bis Herbst werden in Dietiker Schrebergärten immer wieder Abfälle verbrannt. EVP-Gemeinderätin Manuela Ehmann zeigt in einer Interpellation ihr Interesse an Kontrollen und einer Sensibilisierungskampagne.

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Es würden immer wieder belastetes Holz und Verpackungsmaterial in den Schrebergärten verbrannt werden. (Archivbild)

Es würden immer wieder belastetes Holz und Verpackungsmaterial in den Schrebergärten verbrannt werden. (Archivbild)

Florian Schmitz

Die Dietiker EVP-Gemeinderätin Manuela Ehmann stört sich am Abfall, der vom Frühling bis in den Herbst hinein in Schrebergärten, an öffentlichen Feuerstellen und auf privaten Grundstücken verbrannt wird. «Die Qualmentwicklung ist unerträglich. Das Öffnen der Fenster der umliegenden Liegenschaften ist oft bis Mitternacht und schon ab morgens nicht mehr möglich», schreibt sie in einer kürzlich eingereichten Interpellation.

Zudem belaste das Verbrennen von nicht erlaubten Materialien wie belastetem Holz und Verpackungsmaterial die Luft erheblich mit Feinstaub und weiteren gefährlichen Schadstoffen. Der Feinstaub gefährde die Gesundheit, in dem er die Lungenfunktion schwäche und Atembeschwerden verursache.

Vom Stadtrat will Ehmann nun unter anderem wissen, wer für Kontrollen zuständig ist. Weiter interessiert es sie, wie die Bevölkerung für das Problem sensibilisiert werde und ob der Stadtrat sich vorstellen könnte, eine ähnliche Kampagne wie das «Flugverbot» – dort stehen weggeworfene Zigarettenstummel im Fokus – zu lancieren. (liz)

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