Dietikon
Das Volk kann entscheiden: Wie soll die Allmend nach der grossen Gartenausstellung genutzt werden?

Nach dem Ende der «(G)Artenvielfalt» am 31. Oktober bieten sich beim Areal bei der Stadthalle neue Möglichkeiten. Das Studio Dietikon will von den Dietikerinnen und Dietikern in einer Umfrage wissen, was sie sich vor Ort wünschen.

Ruedi Burkart
Merken
Drucken
Teilen
Jetzt dominiert noch Grün auf der Allmend in Dietikon. Was in Zukunft die Bevölkerung anziehen soll, ist noch offen.

Jetzt dominiert noch Grün auf der Allmend in Dietikon. Was in Zukunft die Bevölkerung anziehen soll, ist noch offen.

Sebastian Schuler/Archiv

Die Allmend hinter der Stadthalle in Dietikon, wo die «(G)Artenvielfalt» am Mittwoch ihre Tore für die letzte Saison öffnete, soll ab nächstem Jahr anderweitig genutzt werden. Dabei will die Stadt auch Ideen aus der Bevölkerung mit einbeziehen. Wie würden Sie das Areal in Zukunft gerne nutzen? Welche Angebote wären eine Bereicherung?

Solche und ähnliche Fragen stellt das Studio Dietikon, die seit 2018 bestehende Plattform für einen offenen Dialog zu Themen der Stadtentwicklung und des Stadtlebens, den Einwohnerinnen und Einwohnern der Stadt. Auf www.studiodietikon.ch können Interessierte den anonymen Fragebogen ausfüllen, um ihre Wünsche zu platzieren.

An Ideen mangelt es nicht: So plant die Stadt, vor Ort einen Pumptrack zu errichten. Zudem stellte der Stadtrat kürzlich in einer Antwort auf einen Vorstoss von Gemeinderat Philipp Sánchez (SP) eine Street-Work-out-Anlage auf der Allmend in Aussicht. Ab Frühling 2022 könnten Bewohner auf der Allmend im Freien trainieren.

Der Fragebogen kann bis Ende August ausgefüllt werden. Alle Antworten werden im Spätsommer vom Studio Dietikon ausgewertet und zu einem Nutzungsvorschlag für die zukünftige Umgestaltung des Areals zusammengetragen.

Zukunft der Gartenausstellung noch offen

Und wie geht es weiter mit der Ausstellung «(G)Artenvielfalt», die noch bis zum 31. Oktober dieses Jahres Gastrecht auf der Allmend geniesst? Laut Erich Affentranger, dem Geschäftsführer des organisierenden Gärtnermeisterverbands des Kantons Zürich (GVKZ), stehe man noch am Anfang der Zukunftsplanung. Es sei denkbar, dass man eine Ausstellung im eigenen Bildungszentrum in Pfäffikon in Angriff nehme. «Aber da ist noch nichts spruchreif», so Affentranger, «wir befinden uns erst in der Vorprojektphase.»