Dietikon
Grosser Erfolg für das grosse Schülerturnier: 240 kleine Fussballer mehr stürmten über den Rasen

Am Samstag fand auf der Dornau das alljährliche Fussballturnier für Erst- bis Neuntklässler statt. Die Organisatoren sind vollends zufrieden. Nicht nur wegen des guten Wetters.

Lukas Elser
Merken
Drucken
Teilen
Mit vollem Einsatz verteidigten die Buben und Mädchen der 1. bis 9. Klasse ihr Goal.
17 Bilder
Über 100 Mannschaften liefen am vergangenen Samstag in Dietikon anlässlich des Regionalen Schülerturniers auf.
Sie schossen Tore ...
... oder verteidigten.
Es galt, die Lücke zu finden ...
... oder den Gegner auszudribbeln.
Gespielt wurde in reinen Mädchen-, reinen Buben- und gemischten Teams.
Schürfungen konnte man nicht vermeiden.
Gröbere Verletzungen gab es allerdings nicht.
Wie es sich für ein solches Turnier gehört ...
... wurden die Knirpse von ihren Eltern angefeuert.
Coaching war ebenso notwendig ...
... wie Erholung.
Essensausgabe mit den ...
... obligaten Pommes.
Warteschlange vor dem Softeis-Stand.
Das OK-Team: Pascal Stüssi (vorne links), Carlo Merendino (vorne rechts), Didi Müller (stehend links) und Renato Casanova (stehend rechts) vom Organisationskomitee OK des Regionalen Schülerturniers des FC Dietikon. Auf Bild fehlen Julien Sujata und Marcello Stellato.

Mit vollem Einsatz verteidigten die Buben und Mädchen der 1. bis 9. Klasse ihr Goal.

Henry Muchenberger

Sie hatten Glück gehabt. In einem äusserst unbeständigen Sommer schien am Samstag anlässlich des Regionalen Schülerturniers 2021 die Sonne auf der Dornau, der Heimstätte des FC Dietikon. Pascal Stüssi vom Organisationskomitee fand die Bedingungen optimal zum Spielen: «Es war weder zu kalt noch zu warm.»

Für ihn verlief die Veranstaltung auch von den Zahlen her erfolgreich. «Es haben 240 Kinder mehr teilgenommen als beim letzten Turnier», bilanziert er. Insgesamt hätten 116 Teams aufgespielt. Rechnet man pro Team mit acht Spielern, so kommt der Junioren-Obmann des FC Dietikon auf mehr als 900 Kinder. Nicht mitgezählt sind dabei die Eltern und Gspänli, die die Mädchen und Jungs auf dem Feld anfeuerten.

Die gute Beteiligung hat gemäss Stüssi mit den Coronarestriktionen zu tun:

«Viele Leute hatten nach einem Jahr Entbehrungen einfach wieder Lust, etwas zu machen und sich zu treffen.»

Die Pandemie hatte sich auch auf die letztjährige Ausgabe des Turniers ausgewirkt. Coronabedingt musste es gestrichen werden.

25 kleinere Zwischenfälle

Ausser wegen kleinerer Verletzungen wie Schürfungen oder Verstauchungen habe niemand verarztet werden müssen. Insgesamt sei es zu 25 solcher Zwischenfälle gekommen.

Weiter seien die Abstandsregeln eingehalten worden, berichtet Stüssi. Und es sei zu keinen gröberen Streitereien gekommen. Vom guten Wetter habe auch der Festbetrieb profitiert: «Wenn es zu heiss ist, wird fast nur getrunken. Bei diesen Temperaturen lief aber auch der Essensbetrieb gut», sagt er.

Insgesamt gab es 21 verschiedene Kategorien. Zum einen wurden die Teams nach Zugehörigkeit zur 1. bis 9. Klasse eingeteilt, zum anderen, ob sie bei einer reinen Mädchen-, einer reinen Buben- oder einer gemischten Gruppe mitmachten. Die Siegerteams wurden bereits geehrt. Die Listen wurden aber noch nicht offiziell kommuniziert.