Dietikon
Dietikon bleibt Spitzenreiter: Arbeitslosenquote sinkt weiter im Bezirk

Nach Rekordwerten um den Jahreswechsel hält der Abwärtstrend bei den Arbeitslosenzahlen an. Dies ist auch einem früher eintretenden Saisoneffekt zu verdanken.

Sophie Rüesch
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Die Arbeitslosigkeit war letzten Monat weiter rückläufig (Symbolbild)

Die Arbeitslosigkeit war letzten Monat weiter rückläufig (Symbolbild)

Keystone

Im vergangenen Monat waren im Bezirk Dietikon 1964 Personen auf einem Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) gemeldet – 66 weniger als im Monat zuvor. Damit sank die Arbeitslosenquote des Bezirks im März von 4,8 auf 4,6 Prozent, nachdem sie im Februar nach dem Rekordhoch des Vormonats bereits um ein Promille gesunken war. Dies geht aus einer gestrigen Mitteilung des kantonalen Amts für Arbeit und Wirtschaft (AWA) hervor.

Die Zahl der Arbeitslosen im Bezirk nahm im März gegenüber dem Februar um 3,3 Prozent ab. Dies ist hauptsächlich auf den heuer früher einsetzenden saisonalen Effekt zurückzuführen, der in der Region mit ihrer regen Bautätigkeit besonders stark zum Tragen kommt. Weil der vergangene Monat überdurchschnittlich trocken und warm war, konnte die Arbeit in wetterunabhängigen Branchen – laut AWA allen voran das Baugewerbe – früher als üblich wieder aufgenommen werden.

Trotzdem verzeichnet die Arbeitslosenquote im Vergleich zum Vorjahr einen leichten Anstieg um 1,9 Prozent: Im März 2013 waren 1927 Personen arbeitslos, 37 weniger als im März 2014.

Bezirk bleibt Spitzenreiter

Im kantonalen Vergleich bleibt der Bezirk Spitzenreiter, was die Arbeitslosenzahlen betrifft. So sank auch die Quote des Kantons Zürich leicht auf 3,4 Prozent, womit sie nun 0,1 Prozent über dem Schweizer Durchschnitt liegt. Damit hat die kantonale Quote die nationale zum ersten Mal seit mehreren Monaten überholt. Lange lagen Zürich und die Schweiz mit 3,5 Prozent gleichauf.

Sichtbare konjunkturelle Verbesserungen verzeichnete das AWA im Bereich der Finanz- und Versicherungsdienstleistungen, bei freiberuflichen, technischen und wissenschaftlichen Dienstleistungen, im Gesundheits- und Sozialwesen, dem Grosshandel sowie im Sektor Information und Kommunikation. Insgesamt seien auf dem Arbeitsmarkt «bescheidene Anzeichen einer Besserung erkennbar», weshalb das AWA in den kommenden Monaten mit einer weiteren konjunkturellen Aufhellung rechnet.