Dietikon
574'000 Franken bewilligt: Stadt will Friedhof sanieren

Neue Bäume, grösseres Gemeinschaftsgrab und neue Standorte für die Sitzbänke: Der Dietiker Friedhof Guggenbühl soll nun auf Vordermann gebracht werden.

David Egger
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Der Friedhof Guggenbühl wurde 1912 eröffnet.

Der Friedhof Guggenbühl wurde 1912 eröffnet.

Archivbild: jkr

Der Friedhof Guggenbühl in Dietikon ist seit seiner Erstellung 1912 in zahlreichen Etappen erweitert und später umgestaltet worden. Ausschlaggebend für die jeweiligen Massnahmen waren das Bevölkerungswachstum sowie die allmähliche Veränderung der Bestattungswünsche. Wurden zum Beispiel bis in die 1960er-Jahre fast ausschliesslich Erd­bestattungen durchgeführt, setzte sich danach zunehmend ein Bedürfnis nach Urnen- und Gemeinschaftsgräbern durch.

Dies hatte zahlreiche Ergänzungen und Umgestaltungen des Friedhofs zur Folge. Die vorläufig letzte Umgestaltung erfolgte 2016 mit dem Bau der drei neuen Urnennischen.

2020 wurde dann ein Parkpflegewerk erstellt, welches den Zustand des Friedhofs dokumentierte und gleichzeitig Ziele und Massnahmen für die verschiedenen Bereiche formulierte.

«Darauf aufbauend soll nun der Friedhof saniert werden», teilt der Dietiker Stadtrat mit. Es sollen Wege saniert werden, zudem sollen Bäume und Sträucher nachgepflanzt werden, nachdem einige der grossen Schneelast im Januar 2021 sowie den Stürmen im Juli 2021 zum Opfer gefallen sind. «Das Gemeinschaftsgrab muss zwingend erweitert werden und der Friedhof soll grundsätzlich in den ursprünglichen Planungszustand zurückgeführt werden (Entfernen störender Mulden, korrektes Schneiden und Ersatz von Sträuchern, Auslichten des Waldes, Versetzen von Sitzbänken, Anbringen einer Torschliessung)», schreibt der Stadtrat weiter.

Für sogenannt dringliche und betrieblich zwingende Massnahmen genehmigte der Stadtrat 441’000 Franken als gebundene Ausgabe. Für weitere projektierten Massnahmen sprach er einen Kredit von 133’000 Franken.

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