Dietikon
Dietiker Weihnachtsmarkt möchte keine sturmfesten Verkaufsstände

Vorerst seien neue, wetterfestere Stände für den Weihnachtsmarkt kein Thema, sagt Sabine Billeter von der Zentrumsvereinigung.

David Hunziker
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Sabine Billeter von der Vereinigung Zentrum stand nebenan, als dieser Stand am Sonntag vom Wind zerstört wurde. zvg

Sabine Billeter von der Vereinigung Zentrum stand nebenan, als dieser Stand am Sonntag vom Wind zerstört wurde. zvg

Nach dem Abbruch des Dietiker Weihnachtsmarkts am Sonntagmorgen zeigte sich schnell, dass die Organisatoren den richtigen Entscheid getroffen hatten: «Ich habe beobachtet, wie einer der Stände vor der Markthalle vom Wind erfasst und auf den Boden geschmettert wurde», rekapituliert Sabine Billeter von der Vereinigung Zentrum Dietikon, die den Markt mitorganisiert hatte, eine brenzlige Situation am Nachmittag. Verletzte habe es zum Glück keine gegeben.

Die Verluste, die durch den Wind und den ausgefallenen Markttag entstanden, lassen sich laut Billeter nicht beziffern. Das Angebot, auf den Frischmarkt vom nächsten Samstag in der Markthalle auszuweichen, hätten aber zwei Standbetreiber angenommen.

«Beim Entscheid, den Markt abzubrechen, stand einzig die Sicherheit von Besuchern und Standbetreibern im Vordergrund», sagt sie. Der Entscheid sei wohlüberlegt gewesen: «Wir haben bei Swiss Meteo und beim Flugplatz Zürich angerufen und beide Wetterdienste haben uns in Anbetracht der Windgeschwindigkeiten zum Abbruch geraten», so Billeter.

Einen besseren Schutz gegen Wind würden die Holzhäuschen bieten, die an vielen Weihnachtsmärkten zum Einsatz kommen. Auch aus finanziellen Gründen komme der Einsatz solcher Häuschen in Dietikon aber derzeit nicht infrage. «Wir werden jetzt keine überstürzten Entscheidungen treffen», so Billeter. Die Organisation des Marktes werde aber immer wieder überdacht.

Dass Standbetreiber durch den Vorfall abgeschreckt werden, befürchtet Billeter nicht. Als der Dietiker Weihnachtsmarkt vor acht Jahren bereits wegen zu starkem Wind abgebrochen werden musste, seien die Standbetreiber auch im darauffolgenden Jahr wieder zahlreich erschienen.