Dietikon
Dietiker Verwaltung öffnet ihre Türen

Am Wochenende lud die Stadt Dietikon die Bevölkerung anlässlich des 20. Geburtstags des Stadthauses ein, einen Blick hinter die Kulissen der Stadtverwaltung zu werfen.

Christian Murer
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Die Stadtpolizei präsentiert sich mit Tafeln, Autos und einer Maschinenpistole
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Die Stadtpolizei markiert Präsenz vor dem Stadthaus
Die Besucher wandern durch das Innere des Stadthauses.
Tag der offenen Tür im Stadthaus Dietikon
Tag der Offnen Tuer Stadthaus Dietikon
Tag der offenen Tür im Stadthaus Dietikon
Wettbewerb im Foyer des Stadthauses
In den Büros der Schulverwaltung
Stadtrat Rolf Schaeren an seinem Platz im Sitzungszimmer des Stadtrates
Das Büro der Polizeiabteilung
Stadtpräsident Otto Müller auf der Treppe der imposanten Architektur
Die Stadtmusik Dietikon unterhielt die Bevölkerung mit einem kleinen Konzert
Beliebt und gefragt bei den Kindern ist nach wie vor das Schminken
Kinder sind allemal begeisterte Zuschauer und Zuhörer

Die Stadtpolizei präsentiert sich mit Tafeln, Autos und einer Maschinenpistole

Christian Murer

Auf dem Vorplatz des Stadthauses spielte am späten Samstagmorgen die Stadtmusik Dietikon. Heiss begehrt waren an diesem prächtigen Sommertag die Schattenplätze unter den Sonnenschirmen. Die Helferinnen und Helfer beim Verpflegungsstand hatten alle Hände voll zu tun. Denn vor allem die Getränke gingen recht flüssig über Theke.

An diesem Wochenende hatte die Stadtverwaltung Dietikon allen Grund zum Feiern: Das Stadthaus wurde zwanzig Jahre alt. Seit dieser Zeitspanne gliedert sie sich in die verschiedenen Verwaltungsabteilungen, wo zurzeit über dreihundert Mitarbeitende tätig sind.

Aus diesem Anlass öffnete die Verwaltung ihre Türen und lud die Bevölkerung zu einem exklusiven Blick hinter die Kulissen ein. Da gabs auf allen Stockwerken jede Menge offene Türen. Im Sitzungszimmer des Stadtrates sassen für einmal nicht leibhaftig Räte, sondern nur deren Bilder, an die Stuhllehnen geheftet. In der Schulverwaltung lagen Protokolle und Finanzbücher aus dem Jahr 1923 auf – geschrieben noch in der heute schwer lesbaren deutschen Handschrift. Die Liegenschaftsverwaltung entführte die Gäste in eine improvisierte Gartenbeiz, wo sie mit einem Apéro verwöhnt wurden.

Gesichter malen

Das Steueramt hingegen wartete mit zahlreichen Computern auf. Denn für den gewaltigen Zahlensalat braucht es ein äusserst leistungsstarkes Netzwerk. Wo heute Dutzende von Bildschirmen stehen, klapperten zu Anfangszeiten des Stadthauses noch die Schreibmaschinen.

Vor dem Gemeinderatssaal war der Autosimulator ein gefragter Anziehungspunkt. Unten im Foyer lockte ein Wettbewerb, bei dem das Wissen über die Stadt und das Stadthaus gefragt war. Auf dem Platz beherrschte die Stadtpolizei mit Schildern und Autos die Szene. In den Autos lag das polizeiliche Inventarium. Und auf einem Tisch lag daselbst eine wahrhaftige Maschinenpistole. Vor der Bibliothek verwandelten sich die Gesichter der Kinder in farbenfrohe Tiger und Prinzessinnen. Und auch eine Liveband sorgte auf der Bühne für kindergerechte Unterhaltung.