Laut Andreas Hänsenberger, Konzeptentwickler bei Halter Entwicklungen und Verantwortlicher für das Eisfeld, täglich zwischen zwanzig und vierzig Schlittschuhläufer auf den Rapidplatz gelockt. Betrieben wurde das Eisfeld seit Mitte Dezember von Etcetera Dietikon, einer Arbeitsvermittlung für Menschen, die keiner geregelten Arbeit nachgehen können.

Der ganz grosse Besucheraufmarsch sei durch das schlechte Wetter verhindert worden, betont Hänsenberger. «Dafür zogen das Kasperlitheater und der Weihnachtsbaumverkauf am neuen Ort zusätzliche Besucher an», fährt er weiter. Obwohl der Betrieb des Eisfelds sehr aufwendig und arbeitsintensiv sei, ist Hänsenberger bezüglich einer weiteren Durchführung zuversichtlich. Einige Sponsoren hätten Unterstützung bereits zugesagt, bestätigt er.

Obwohl weder Schnee für winterliche Stimmung sorgt noch die Sonne scheint, drehen am zweitletzen Tag einige Kinder ihre Runden auf dem Eis. Eine junge Mutter und ihr Sohn betreten gerade das Areal. «Wir waren schon letzten Donnerstag da», erzählt sie, «der Regen hat uns dann aber vertrieben. Weil es so Spass gemacht hat, sind wir noch einmal da.» Ein Vater, der an der Leitplanke stehen bleibt, ruft seiner Tochter quer übers Feld etwas zu. Betreten würde er es selbst aber nicht mehr. «Ich habe es heute nach 25 Jahren zum ersten Mal wieder versucht, ich habe es aber verlernt», meint er lachend und zieht sich ins nahe Kafee zurück.

Der Junge, mit dem seine Tochter derweil ein paar Runden dreht, ist ständiger Besucher auf dem Eisfeld. Auch wenn er heute alleine kommen musste, will er das Feld noch so lange wie möglich nutzen, sagt er.