Sieben Sitze und sieben Kandidaten: Die Wahlen für die Oberengstringer Exekutive versprachen wenig Überraschung. Dementsprechend tief fiel die Stimmbeteiligung aus. Knapp 24 Prozent der Stimmberechtigten, also 883 Oberengstringer, gaben ihre Stimme ab.

Die Gesichter in der Behörde bleiben dieselben. Mit Ausnahme von Andreas Leupi (SVP). Der 21-Jährige folgt auf den scheidenden David Specker (FDP). Leupi wird damit zum jüngsten Gemeinderat im Limmattal. Er erhielt 617 Stimmen. Das absolute Mehr betrug 364 Stimmen.

Auch alle anderen Kandidaten schafften das absolute Mehr und wurden in den Gemeinderat gewählt. Schulpräsidentin Elsbeth von Atzingen (parteilos) erreichte mit 810 Stimmen das beste Resultat. Dicht gefolgt von Sozialvorstand Kurt Leuch (Politisches Forum Engstringen), der 802 Stimmen erzielte. CVP-Mann und Finanzvorstand Jürg Bruppacher holte sich 773 Stimmen, sein Parteikollege und Finanzvorstand René Beck wurde mit 697 Stimmen gewählt.

Obwohl die SVP neu mit drei Sitzen im Gemeinderat vertreten ist und damit zur stärksten Partei wird, bilden ihre drei Kandidaten das Schlusslicht. Liegenschaftenvorstand Jean Fritz Weber erhielt mit 618 Stimmen eine mehr als der neu gewählte Leupi. André Bender erzielte mit 693 Stimmen das drittschlechteste Resultat. Besser schnitt er bei der Wahl zum Gemeindepräsidenten ab. Er erreichte 679 Stimmen und präsidiert die Exekutive somit für weitere vier Jahre. Von Atzingen erreichte 25, Leuch 22, Beck 13 und Bruppacher 8 Stimmen. Vereinzelte erhielten 12 Stimmen. 

Das ist der neue Gemeinderat:

Der Gemeindepräsident gratuliert den gewählten Gemeinderäten

Der Gemeindepräsident gratuliert den gewählten Gemeinderäten