Urdorf
Dieser Becher soll dem Urdorffest 150000 Franken einbringen

Er wird einem ins Auge stechen. Der Becher zum Urdorffäscht ist mit einem Becherhalter versehen, der wiederum mit einem Bändel irgendwo am Körper befestigt werden kann.

Alex Rudolf
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Wer mit diesem Becher und dem dazugehörigen Equipment ausgestattet ist, kann die Shows auf vier Hauptbühnen geniessen.

Wer mit diesem Becher und dem dazugehörigen Equipment ausgestattet ist, kann die Shows auf vier Hauptbühnen geniessen.

zvg

In den Lagerräumen der S+U Bau AG stapeln sich jene Kisten, die 10 000 solche Urdorffäscht-Becher enthalten. Für den Fall, dass alle an den Mann oder an die Frau gebracht werden, könnten 200 000 Franken erwirtschaftet werden. Bei einem Stückpreis von 20 Franken für Einzelpersonen und 15 Franken für Vereine gäbe dies den veranschlagten Betrag von rund 150 000 Franken. «Dies entspricht einem Sechstel des Budgets für das ganze Fest», betont der Kommunikationsverantwortliche Charly Mettier. Er fügt an, dass dies ein ziemlich ambitioniertes Ziel sei.

Heute rechnen die Verantwortlichen des Festes jedoch noch nicht damit, dass vor Beginn am 15. Mai viele Einzelpersonen den Becher kaufen werden. Denn: Vereine geniessen momentan noch Priorität. Sie sollen an Versammlungen und sonstigen Anlässen ihre Mitglieder vom Kauf eines Bechers überzeugen. Der Anreiz für die Vereine hierbei ist, dass die fünf Franken Differenz zum regulären Preis für die Vereinskasse bestimmt sind.

Leer, aber nicht für lange

Beim Kauf ist der Becher zwar noch leer, doch geht es nach den Ausführungen vom Charly Mettier, soll er sich bald füllen. So seien sämtliche Darbietungen, die in den vier Hauptzelten stattfinden, im Kaufpreis inbegriffen. Der Becher fülle sich jedoch nicht nur im übertragenden Sinne. So werden Vereine, welche die Trinkstände betreiben, ein alkoholisches und ein nicht-alkoholisches Getränk anbieten. Dieses darf nur in den Urdorffäscht-Becher gefüllt werden, so Mettier. Und zwar zu einem Sonderpreis von 2 Franken für Softdrinks und 6 Franken für Alkoholhaltiges.

Bereits 3500 haben Lager verlassen

In den ersten paar Wochen, seit die Becher eingetroffen sind, hatte Claudia Thommen vom Organisationskomitee viel zu tun. «Bereits 3500 Becher wurden bei uns abgeholt», sagt sie. Unter anderem können Privatpersonen auf der Einwohnerkontrolle der Gemeinde Urdorf, im Coiffure Inside und bei Promostich die ersten Becher kaufen.

An den beiden Festwochenenden im Mai werden auch viele Menschen aus anderen Limmattaler Gemeinden erwartet. Was geschieht, wenn ein Besucher keinen dieser Becher hat? «Diese Personen werden von Pfadfindern freundlich, aber bestimmt davon überzeugt, dass der Kauf eines Bechers eine gute Sache ist», sagt Claudia Thommen mit einem Schmunzeln auf den Lippen.

Wo Festbecher erhältlich sind, sehen Sie auf der Homepage des Veranstalters. Geschäfte, die Becher verkaufen wollen, können sich bei festbecher@urdorffaescht.ch melden.

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