Von Wettingen nach Schlieren
Diese Velotour macht Lust auf mehr: Die Zwischenschau ist gestartet

Die Regionale 2025 ist mit viel guter Laune in ihre erste Zwischenschau gestartet. Für die zahlreichen Teilnehmer gab es viel Spannendes zu entdecken.

David Egger
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«Ich bin sehr stolz darauf, was Ihr auf die Beine gestellt habt», lobte die Regionale-2025-Präsidentin Brigitta Johner ihr Team.
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Aargauer und Zürcher mögen sich, «sonst wäre so ein schönes Projekt wie die Regionale 2025 gar nicht möglich», hielt der Zürcher Kantonsratspräsident Dieter Kläy fest.
Der Aargauer Regierungsrat Markus Dieth (CVP) bezeichnete die Regionale 2025 als «riesige Chance»
Peter Wolf ist Geschäftsleiter der Regionale 2025.
Carmen Simon ist Projektleiterin Kultur und Gesellschaft bei der Regionale 2025.
Weder Kantons- noch Parteigrenzen sind zu erkennen: Der Geroldswiler Gemeindepräsident Michael Deplazes (parteilos), der Dietiker Stadtpräsident Roger Bachmann (SVP), der Dietiker Kantonsrat Rochus Burtscher (SVP), der Wettinger Gemeindeammann Roland Kuster (CVP), die Regionale-2025-Präsidentin und alt Kantonsratspräsidentin Brigitta Johner (FDP, Urdorf), der Kantonsratspräsident Dieter Kläy (FDP, Winterthur), der Aargauer Regierungsrat Markus Dieth (CVP, Wettingen) und der Zürcher Stadtrat André Odermatt (SP) freuen sich darüber, dass die Regionale 2025 mit ihrer ersten Zwischenschau auf Tour geht.
Es war so einige Politprominenz aus beiden Kantonen auf dem Wettinger Zentrumsplatz anwesend.
Ein Bild, zwei Rekorde: Brigitta Johner (FDP, Urdorf) hielt bis zur Wahl von Dieter Kläy (FDP, Winterthur) letzte Woche den Rekord als bestgewählte Präsidentin in der Geschichte des Zürcher Kantonsrats. Den Rekord mag sie Kläy gönnen.
Die Regionale-2025-Schilder brachten viel Farbe auf den Zentrumsplatz.
Startschuss: Beim Wettinger Zentrumskreisel ging die Tour los.
Auch der Zürcher Stadtrat André Odermatt (SP) radelte an vorderster Front mit.
Der erste Zwischenhalt war dann beim Härdli in Neuenhof.
Dort stellte Susanne Voser (CVP), Gemeindeammännin von Neuenhof, das Projekt «Neuenhof am See» vor, für das auch Regionale-2025-Leiter Peter Wolf weibelt.
Auch verteilte Susanne Voser Glacés in schönen Neuenhofer Schnecken-Chübeli.
Gestärkt ging es weiter...
...mit Peter Wolf auf dem Cargo-E-Bike zuvorderst.
Zahlreiche Tour-Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, extra für die Tour kostenlos ein E-Bike auszuleihen ...
...diese wurden vom Dietiker Geschäft E-Motion E-Bike zur Verfügung gestellt ...
Regionale-2025-Velotour (11.05.2019)
Gut 20 Kilometer lang war die ganze Tour.
Die Tour von Wettingen nach Schlieren...
...führte über Neuenhof, Würenlos und Dietikon...
...nach Schlieren.
In Würenlos machten die Teilnehmer Halt auf dem Bickgut.
Dort gab es feinen Bicker-Wein...
...und Informationen zum Projekt Intervenire. An diesem arbeiten über 100 Studenten.
Vor allem gab es auf dem Bickgut aber auch die schöne Aussicht ins Limmattal zu geniessen.
Hier der Blick in Richtung Spreitenbach.
Im Vordergrund sind die Bickgut-Reben zu sehen.
In der Ferne sieht man unter anderem die Dietiker Kehrichtverwertungsanlage, den Dietiker Limmat-Tower und den Üetliberg.
Passionierter Radler: Der Schlieremer alt Stadtpräsident Toni Brühlmann (SP) weiss, wie's geht. Als er in Neuenhof einen platten Reifen hatte, reparierte er ihn schnurstracks.
Nächster Halt Dietikon: Im Rahmen des Projekts Klangteppich Limmattal spielte im Regionale-2025-Büro Irina Dörings auf ihrer Laute, das Chörli von Erich Zimmerli sang Lieder und die Tanzschule Natmove zeigte, dass auch im kleinen Büro grosse Tänze möglich sind.
Auch eine Bauchtänzerin zeigte ihr Können.
Dort, wo sie tanzt, steht normalerweise ein Sitzungstisch.
Auch bot das Regionale-2025-Büro Schutz vor dem Regen.
Die Schülerinnen der Tanzschule Natmove begeisterten das Publikum.
Namensvettern: der Schlieremer alt Stadtpräsident Toni Brühlmann-Jecklin und der Dietiker Hoffotograf Anton Scheiwiller.
Werner Toggenburger vom Zürcher Amt für Verkehr stellte in Schlieren die Idee einer Veloschnellroute vor.
Eine vollkommen ausgebaute Veloschnellroute im Zürcher Limmattal würde über 100 Millionen Franken kosten.
Hielt ein feuriges Plädoyer fürs Schlierefäscht: Die Schlieremer Stadträtin Manuela Stiefel (FDP) begrüsste die Tour-Teilnehmer auf dem Gaswerk-Areal in Schlieren.
Die Schlieremer Stadtplanerin Barbara Meyer führte durchs Gaswerk-Areal.
Die Führung kam bei den Teilnehmern sehr gut an. Auch ein Einblick ins Kletterzentrum und ins Gasi-Museum gehörten zur Führung.

«Ich bin sehr stolz darauf, was Ihr auf die Beine gestellt habt», lobte die Regionale-2025-Präsidentin Brigitta Johner ihr Team.

Limmattaler Zeitung/David Egger

Der neue höchste Zürcher hatte seinen ersten öffentlichen Auftritt nach den Wahlfeiern letzte Woche ausgerechnet im Aargau: Zum Start der Zwischenschau der Regionalen Projektschau Limmattal (kurz Regionale 2025 genannt) am Samstag sprach der neue Kantonsratspräsident Dieter Kläy (FDP) auf dem Zentrumsplatz in Wettingen. Unter den Zuhörern waren viel Politprominenz und all jene, die trotz des Regens bereit waren, an der grossen Velotour der Regionale 2025 nach Schlieren teilzunehmen.

Aus seinem Gastrecht in Wettingen schloss Kläy, dass Aargauer Zürcher mögen. «Und selbstverständlich ist es auch umgekehrt. Sonst wäre so ein schönes Projekt wie die Regionale 2025 gar nicht möglich», so Kläy. Das Limmattal sei nicht nur geografisch verbunden, sondern auch durch das Pioniertum, führte Kläy weiter aus. Er erinnerte an die erste Schweizer Eisenbahnstrecke, eröffnet 1847 zwischen Zürich und Baden.

Die Regionale 2025 schaffe Identität, hielt Kläy weiter fest. Und auch der Aargauer Regierungsrat Markus Dieth (CVP) sprach von einer «riesigen Chance».

Velo-Pioniergeist in Schlieren

Pionergeist war auch am dritten Zwischenhalt der Velotour zu spüren, auf der Nordseite des Bahnhofs Schlieren, wo Werner Toggenburger vom Zürcher Amt für Verkehr den Teilnehmern der Tour die Veloschnellroute fürs Zürcher Limmattal vorstellte, die dereinst von Altstetten nach Dietikon führen soll. Querachsen inklusive würde sie über 100 Millionen Franken kosten. Zurzeit wird noch die Machbarkeit dieses Projekts geprüft, das Teil der Projektschau ist.

Beim ersten Zwischenhalt der Tour versorgte Susanne Voser (CVP), Gemeindeammann von Neuenhof, die Radler mit Glacés und brachte ihnen das Projekt «Neuenhof am See» näher, mit dem das Dorf seinen Limmatraum aufwerten will.

Bei einer Tour durchs Limmattal fehlt es nicht an Wein: So gab es schon auf dem Zentrumsplatz Wettinger Wein und beim zweiten Zwischenhalt, dem Bickgut Würenlos, schenkte Maja Wanner Bicker aus. Die Radler genossen die Aussicht und informierten sich über den Wettbewerb Intervenire: Über 100 Studenten arbeiten an Projekten für den Raum zwischen Dietikon und Spreitenbach.

Danach ging es zum Regionale-2025-Büro im Dietiker Altberg-Quartier, das zum Tanz und Musikstudio umfunktioniert wurde. Im Rahmen des Projekts Klangteppich Limmattal spielte dort Irina Dörings auf ihrer Laute, das Chörli von Erich Zimmerli sang Lieder und die Tanzschule Natmove zeigte, dass auch im kleinen Büro grosse Tänze möglich sind.

Nach der Ankunft auf dem Schlieremer Gaswerk-Areal gab es dort eine spannende Führung durch die Stadtplanerin Barbara Meyer, Stadträtin Manuela Stiefel (FDP) hielt ein begeistertes Plädoyer fürs Schlierefäscht (30. August bis 8. September) und die Teilnehmer wurden verköstigt. Mit rund 20 Kilometern in den Beinen hatten sie sich das verdient.

Die Regionale-2025-Schilder brachten viel Farbe auf den Zentrumsplatz.
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Kommen Sie mit auf eine kleine Tour durch den Schilderwald.
Die Schilder informieren über die Gemeinden, die bei der Regionale 2025 dabei sind.
Sei das nun Baden, ...
...Dietikon...
...oder zum Beispiel Geroldswil.
«Schlieren ist Limmattal»: Die Stadt ist mit mehreren Projekten an der Regionale 2025 beteiligt.
Würenlos ist ein Spezialfall, sieht sich klar dem Limmat- und dem Furttal zugehörig.
«Zürich ist Limmattal» und «Spreitenbach ist Limmattal»: Die grosse Stadt und die Aargauer Gemeinde werden in den nächsten Jahren mit der Limmattalbahn verbunden.

Die Regionale-2025-Schilder brachten viel Farbe auf den Zentrumsplatz.

Limmattaler Zeitung/David Egger