Schlieren
Diese Pflanzen spriessen in Limmattaler Gärten

Hobbygärtner werden im Frühling aktiv und decken sich im Schlieremer Bauhaus grosszügig mit Bepflanzungsmaterial ein. So sehen die Pläne für die Bewirtschaftung der Gärten aus.

Christoph Merki
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In diesem Einkaufswagen steht eine Indianernessel. «Ich habe noch nie davon gehört, aber auf dem Bild sieht sie hübsch aus», gesteht Renato Ernst.

In diesem Einkaufswagen steht eine Indianernessel. «Ich habe noch nie davon gehört, aber auf dem Bild sieht sie hübsch aus», gesteht Renato Ernst.

Christoph Merki
Joe Schilling und Paola Araya Ein richtiger Mann trägt seinen Einkauf auf den Schultern. Bei nur einem Sack «Hydrokulturkügelchen» ist dies für Joe Schilling kein Problem. «Die sind für Kübelbepflanzungen geeignet», erklärt der als Gärtner arbeitende Lastenträger. Unterstützung, zumindest im mentalen Bereich, bekommt er von Paola Araya. «Unsere Partner arbeiten heute beide, da können wir das Geld ausgeben», lacht sie.

Joe Schilling und Paola Araya Ein richtiger Mann trägt seinen Einkauf auf den Schultern. Bei nur einem Sack «Hydrokulturkügelchen» ist dies für Joe Schilling kein Problem. «Die sind für Kübelbepflanzungen geeignet», erklärt der als Gärtner arbeitende Lastenträger. Unterstützung, zumindest im mentalen Bereich, bekommt er von Paola Araya. «Unsere Partner arbeiten heute beide, da können wir das Geld ausgeben», lacht sie.

Christoph Merki
Clara, Helena und Tobias Gilde Gleich die ganze Familie Gilde geht auf Einkaufstour. Eigentlich werde versucht, so viele Pflanzen als möglich durch den Winter zu bringen, jedoch haben nicht alle die kalten Temperaturen überlebt. Im Bauhaus wird Ersatz besorgt: Petunien, Fuchsien, Jasmin, Lavendel. Die ebenfalls eingekaufte Dipladenia soll dank ihren Ranken mithelfen, den heimischen Balkon zu einem grünen Paradies werden zu lassen. «Mit der Minigiesskanne dürfen dann Helena (r.) und Clara jeweils die Pflanzen giessen.»

Clara, Helena und Tobias Gilde Gleich die ganze Familie Gilde geht auf Einkaufstour. Eigentlich werde versucht, so viele Pflanzen als möglich durch den Winter zu bringen, jedoch haben nicht alle die kalten Temperaturen überlebt. Im Bauhaus wird Ersatz besorgt: Petunien, Fuchsien, Jasmin, Lavendel. Die ebenfalls eingekaufte Dipladenia soll dank ihren Ranken mithelfen, den heimischen Balkon zu einem grünen Paradies werden zu lassen. «Mit der Minigiesskanne dürfen dann Helena (r.) und Clara jeweils die Pflanzen giessen.»

Christoph Merki
In diesem Einkaufswagen steht eine Indianernessel. «Ich habe noch nie davon gehört, aber auf dem Bild sieht sie hübsch aus», gesteht Renato Ernst.

In diesem Einkaufswagen steht eine Indianernessel. «Ich habe noch nie davon gehört, aber auf dem Bild sieht sie hübsch aus», gesteht Renato Ernst.

Christoph Merki
Giancarlo Galati und Habib Ferrari Für seinen Grosseinkauf kann Giancarlo Galati (l.) auf die Hilfe seines Freundes Habib Ferrari zählen. Ein Teppich und neue Terrassenmöbel sollen das Geniessen der Sonnenstrahlen heimeliger gestalten. «Ich ziehe auch Buchskugeln», erzählt Galati, «später muss man ihnen nur noch den Formschnitt geben.» Ferrari merkt an: «Wir kennen uns damit aus.» Die Erde für Topfbepflanzungen ist auch schon aufgeladen. «Ich spare bei der Erde, dann bleibt mehr Geld für die Sofas», gesteht Galati. Die Vorfreude ist den beiden Balkongärtnern schon anzusehen.

Giancarlo Galati und Habib Ferrari Für seinen Grosseinkauf kann Giancarlo Galati (l.) auf die Hilfe seines Freundes Habib Ferrari zählen. Ein Teppich und neue Terrassenmöbel sollen das Geniessen der Sonnenstrahlen heimeliger gestalten. «Ich ziehe auch Buchskugeln», erzählt Galati, «später muss man ihnen nur noch den Formschnitt geben.» Ferrari merkt an: «Wir kennen uns damit aus.» Die Erde für Topfbepflanzungen ist auch schon aufgeladen. «Ich spare bei der Erde, dann bleibt mehr Geld für die Sofas», gesteht Galati. Die Vorfreude ist den beiden Balkongärtnern schon anzusehen.

Christoph Merki
Rosa Tschirky Die Kartoffeln, Zwiebeln und der Salat sind schon gesetzt. Nun folgen noch einige Johannisbeersträucher. «In einem Garten gibt es immer etwas zu tun», betont Rosa Tschirky. Eigentlich seien die Beeren für selbst gemachte Konfitüre vorgesehen. Doch dies könne sich schnell ändern, komme der Enkel zu Besuch. Finanziell würde die Rechnung zwar nicht aufgehen, dafür stimme die Qualität bei selbst angebauten Pflanzen. «Es ist schön, im Garten einen Salat zu holen und zu wissen, dass kein Gift gespritzt wurde», begründet sie. Daher sind auch Radieschen und Gewürzpflanzen zu finden.

Rosa Tschirky Die Kartoffeln, Zwiebeln und der Salat sind schon gesetzt. Nun folgen noch einige Johannisbeersträucher. «In einem Garten gibt es immer etwas zu tun», betont Rosa Tschirky. Eigentlich seien die Beeren für selbst gemachte Konfitüre vorgesehen. Doch dies könne sich schnell ändern, komme der Enkel zu Besuch. Finanziell würde die Rechnung zwar nicht aufgehen, dafür stimme die Qualität bei selbst angebauten Pflanzen. «Es ist schön, im Garten einen Salat zu holen und zu wissen, dass kein Gift gespritzt wurde», begründet sie. Daher sind auch Radieschen und Gewürzpflanzen zu finden.

Christoph Merki
Paul und Valentina Kälin Ein Ferienhaus in Frankreich besitzen Paul und Valentina Kälin. Der dazugehörige 2500 Quadratmeter grosse Umschwung muss daher jedes Jahr gut umsorgt werden. Nebst Dünger und Torf kauft das Ehepaar vor allem Piniendekor ein. Für die Cherry-Tomaten ist der Balkon vorgesehen. Um dem Moos zuvorzukommen findet auch ein Sack «Geistlich Lawnsand» Platz im Einkaufswagen. «Es ist ein Müssen aber auch ein Wollen», beschreiben sie die bevorstehenden Gartenarbeiten. Schliesslich sei ein eigenes Häuschen im Burgund doch auch etwas Schönes. Dazu gehöre nach getaner Arbeit aber ebenso das Ausspannen an der Sonne und der frischen Luft. «Wir haben viele Bäume und Sträucher, für uns ist es jeweils ein richtiges Naturerlebnis», sind sie sich einig.  

Paul und Valentina Kälin Ein Ferienhaus in Frankreich besitzen Paul und Valentina Kälin. Der dazugehörige 2500 Quadratmeter grosse Umschwung muss daher jedes Jahr gut umsorgt werden. Nebst Dünger und Torf kauft das Ehepaar vor allem Piniendekor ein. Für die Cherry-Tomaten ist der Balkon vorgesehen. Um dem Moos zuvorzukommen findet auch ein Sack «Geistlich Lawnsand» Platz im Einkaufswagen. «Es ist ein Müssen aber auch ein Wollen», beschreiben sie die bevorstehenden Gartenarbeiten. Schliesslich sei ein eigenes Häuschen im Burgund doch auch etwas Schönes. Dazu gehöre nach getaner Arbeit aber ebenso das Ausspannen an der Sonne und der frischen Luft. «Wir haben viele Bäume und Sträucher, für uns ist es jeweils ein richtiges Naturerlebnis», sind sie sich einig.  

Christoph Merki