Kriminalität

Diebesbande verübt im Limmattal 22 Einbrüche - Beute vor Ort verhökert

Bei den Einbrüchen entstand ein Sachschaden von 12000 Franken (Symbolbild).

Bei den Einbrüchen entstand ein Sachschaden von 12000 Franken (Symbolbild).

Der Kantonspolizei Zürich ist eine im Limmattal operierende Diebesbande ins Netz gegangen. Bei zahlreichen Einbrüchen erbeuteten die aus Nordafrika stammenden Täter Diebesgut im Wert von über 50'000 Franken.

Ganze 22 Einbrüche verübten die sich illegal in der Schweiz aufhaltenden zwei Marokkaner und ein Tunesier zwischen Mai und August 2014 im Zürcher und Aargauer Limmattal. Allein in Dietikon schlugen sie fünfmal zu. Weiter Einbrüche wurden in Urdorf, Spreitenbach, Wettingen und Neuenhof verübt. Dies teilt Beat Jost, Mediensprecher der Kantonspolizei Zürich, auf Anfrage mit

Durch mehrere zerbrochene Fenster entstand ausserdem ein Sachschaden von 12'000 Franken.

Wie Beat Jost erklärt, hatten es die Diebe vor allem auf Bargeld, Schmuck und Uhren abgesehen. Nach der Ergreifung der Einbrecher gab das Deliktgut in ihrer Wohnung Aufschlüsse, welche anderen Einbrüche auch auf ihr Konto gingen.

Ihnen wird nun mehrfacher gewerbs- und bandenmässiger Diebstahl, mehrfache Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch vorgeworfen. Ein Teil des Diebesgutes konnte von der Polizei sichergestellt werden. Einige gestohlene Gegenstände wurden bereits von einem ebenfalls illegal in der Schweiz lebenden Kameruner veräussert, der sich nun wegen Hehlerei zu verantworten hat.

Die Bande entwendete auch ein Fahrzeug und ein Motorrad, weshalb ihr diesbezüglich ausser Diebstahl auch Fahren ohne Führerschein und Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit zur Last gelegt werden.

Zwei Beschuldigte befinden sich im Kanton Aargau im vorzeitigen Strafvollzug, die dritte Person im Kanton Zürich in Untersuchungshaft.

Verwandte Themen:

Meistgesehen

Artboard 1