Birmensdorf

Die Zweitklässler gaben beim Baustart des neuen Schulhauses den Takt vor

Viele Jahre dauerte die Planung für das neue Primarschulhaus im Haldenacher im Birmensdorf. Nach vielen Wendungen im langwierigen Prozess durften die Kinder ihre zukünftige Lernstätte gleich selbst einweihen.

Nach einer jahrelangen Planungsphase mit mehreren Wendungen haben die Arbeiten am neuen Schulgebäude im Haldenacher in Birmensdorf begonnen. Nach dem deutlichen Ja des Stimmvolks im März 2015 zum 13,7-Millionen-Baukredit hätten nur noch Einsprachen den Beginn der Arbeiten weiter verzögern können. Doch trotz vereinzeltem Widerstand aus der Bevölkerung vor der Abstimmung blieben diese aus. «Wir haben konsequent den Dialog gesucht und konnten so viele Missverständnisse und Unklarheiten aus der Welt schaffen», erklärt Daniel Traub, Vorsitzender der Baukommission und Bauherr des Projekts.


«Heute ist einer der grössten Meilensteine für den Neubau», sagte Traub am gestrigen am Spatenstich. Auch Ernst Brand, Präsident der Primarschulpflege, zeigte sich erfreut über den Start der Bauarbeiten. Doch der grosse Auftritt beim Spatenstich gehörte den Zweitklässlern, die an der kurzen Zeremonie teilnahmen. Ihnen war die Ehre vorbehalten, sich mit Schaufeln als Erste symbolisch an die Arbeit zu machen. Das taten einige derart beflissen, dass sie sich gar nicht mehr von ihren Schaufeln trennen wollten. Zumindest bis sie anschliessend noch die Gelegenheit erhielten, sich im Chefsessel als Baggerfahrer zu betätigen.

Läuft alles nach Plan, wird der Entwurf des Architekturbüros Dürig AG zum Beginn des Schuljahrs 2017/2018 bezugsbereit sein. Dank zehn neuen Klassenzimmern und mehreren Gruppenräumen soll der Neubau der Primarschulpflege die nötige Kapazität liefern, um anschliessend die geplante Sanierung des Schulhauses Reppisch anzugehen. Als nächster grosser Schritt innerhalb des Projekts soll Ende November die Grundsteinlegung erfolgen.

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