Dietikon
Die Zehntenscheune wird ihre Tore voraussichtlich 2019 für die Kunst öffnen

Der Stadtrat wird sich demnächst mit dem Nutzungskonzept des historischen Gebäudes befassen.

Gabriele Heigl
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Die Sanierung der Zehntenscheune im Kronenareal hat oberste Priorität für die Stadt.

Die Sanierung der Zehntenscheune im Kronenareal hat oberste Priorität für die Stadt.

BHI

Das frühere Brocki beim Bahnhof ist auf dem besten Weg, zu einem Treffpunkt für Kreative zu werden. Wenn alles gut geht, wird der Verein Gleis 21 bald für kulturelle Betriebsamkeit im Gebäude sorgen, mit Ateliers und einem Raum für Veranstaltungen und Begegnungen.

Oberste Priorität hat die Zehntenscheune, die laut Stadt «sanft saniert» werden soll. Seit März 2016 gibt es ein Kulturraumkonzept, in dem ihre kulturelle Nutzung durch Vereine, politische Gruppierungen, aber auch durch die benachbarte «Krone» für mittelgrosse Anlässe vorgesehen ist. Vor allem künstlerisch Schaffende wünschen sich schon länger Räume in der Stadt. Basierend auf dem Kulturraumkonzept hat der Stadtrat die städtische Kulturbeauftragte angewiesen, sich Gedanken zu einer möglichen Nutzung der Zehntenscheune zu machen.

Laut Esther Pioppini, Mediensprecherin der Stadt, liegt das Nutzungskonzept im Entwurf vor und wird im Laufe des ersten Quartals dem Stadtrat unterbreitet. Dieses wiederum «ist die Basis für das Umbau- und Sanierungsprojekt, welches die Hochbauabteilung anschliessend planerisch an die Hand nimmt», so Pioppini. Der Stadtrat rechnet damit, dass das Stimmvolk 2018 über den Kredit für den Umbau befinden kann. Frühestens Ende 2019 könnten sich dann die Scheunentore für die erste kulturelle Veranstaltung öffnen.

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