Arbeitsmarkt
Die Zahl der Arbeitslosen im Limmattal nimmt weiter ab

Die Arbeitslosenquote im Bezirk Dietikon ist im Juni gegenüber dem Vormonat um 0,1 Prozentpunkte gesunken. Sie liegt neu bei 3,5 Prozent.

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Die Arbeitslosigkeit hat sich im Limmattal leicht verringert. (Symbolbild)

Die Arbeitslosigkeit hat sich im Limmattal leicht verringert. (Symbolbild)

KEYSTONE/PETER KLAUNZER

Die Lage auf dem Zürcher Arbeitsmarkt hat sich im Juni weiter verbessert. Die Arbeitslosenquote sank im Vergleich zum Vormonat um 0,1 Prozentpunkte auf 2,4 Prozent. Damit entspricht die Quote im Kanton dem Schweizer Durchschnitt. Auch im Bezirk Dietikon ist die Arbeitslosenquote im Juni im Vergleich zum Mai gesunken. Sie lag bei 3,5 Prozent. Das sind ebenfalls 0,1 Prozentpunkte weniger als im Vormonat.

Dennoch weist der Bezirk Dietikon kantonsweit immer noch die höchste Arbeitslosenquote auf. In der Stadt Zürich lag sie etwa bei 2,7 Prozent, in Dielsdorf und Horgen bei 2,6 Prozent. Insgesamt waren im Juni 1631 Personen beim Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) in Dietikon als arbeitslos gemeldet. Im Mai waren es noch 1676. Das entspricht einer Abnahme um 2,7 Prozent. Auch im Jahresvergleich ist die Zahl der Arbeitslosen deutlich gesunken – und zwar um 22,7 Prozent. So waren im Juni 2017 im Bezirk Dietikon 2110 Personen beim RAV als arbeitslos gemeldet.

Starker Rücklauf beim Bau

Vor allem saisonabhängige Branchen wie der Bau und das Gastgewerbe verzeichneten stark rückläufige Arbeitslosenzahlen, wie das Amt für Wirtschaft und Arbeit gestern mitteilte. Auch bei den sonstigen Dienstleistungen ging die Arbeitslosigkeit zurück. Unter diese Kategorie fallen etwa Temporärarbeitskräfte, Garten- und Landschaftsbau sowie Gebäude- und Strassenunterhalt.

Ende Juni waren kantonsweit 19 819 Personen beim RAV als arbeitslos gemeldet. Das sind 574 Personen weniger als im Vormonat. Auch die Dauer der Stellensuche war im Juni im Vergleich zum Vormonat deutlich rückläufig.

Allerdings ist der Rückgang der Arbeitslosigkeit weniger stark ausgefallen, als die aktuellen positiven Konjunkturmeldungen erwarten liessen, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Dies ist auch eine Folge von statistischen Anpassungen bei der Erfassung der Arbeitslosen.

Der Prozess der neuen Meldepflicht ist laut Mitteilung gut gestartet. Seit dem 1. Juli haben Unternehmen rund 120 Vakanzen gemeldet, die unter diese Pflicht fallen. Das sind mehr als erwartet. Die Meldepflicht gilt für offene Stellen in Berufsarten mit schweizweit mindestens 8 Prozent Arbeitslosigkeit. (zim/sda)