Dietikon
Die Wasserbecken im Fondli sind gefüllt -Die Badi steht kurz vor dem Saisonstart

Pünktlich zum Ferienbeginn eröffnet am Samstag das für 10 Millionen Franken sanierte Freibad. Vor dem Start in den Badeplausch muss allerdings noch der Feinschliff gemacht werden.

Anina Gepp
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Eröffnung der Badi Fondli in Dietikon
11 Bilder
Noch sind die Bauarbeiten nicht abgeschlossen und letzte Vorbereitungen laufen
Neu gibt es neben dem Sprungturm auch eine Kletterwand
Holzwürfel dienen als Liege- und Sitzflächen
Holzliegen zum sonnen befinden sich direkt neben dem Schwimmerbecken
Die Wasserrutschbahn grenzt an das Schwimmerbecken an
Die letzten Vorbereitungen sind im Gange
Die Rasenfläche konnte erst letzte Woche verlegt werden
Die Handwerker bohren noch die Geländer fest
Der Kinderspielplatz wurde ebenfalls neu gestaltet
Der Technikraum ist mit sieben Wasserfiltern ausgestattet

Eröffnung der Badi Fondli in Dietikon

Anina Gepp

Das Gärtnerteam bewässert den frisch verlegten Rollrasen, die Wassertechniker überprüfen die Qualität des kühlen Nass' und die Bademeister werden in die neue Kletterwand instruiert. Der Badi Fondli steht die Neueröffnung nach dem fast 10 Millionen teuren Umbau kurz bevor.

Bis die Badegäste aber ins frisch sanierte Freibad strömen, gibt es im Freibad noch einiges zu tun.

Projektleiterin Ingeborg Stengl. geht auf dem weitläufigen Areal auf und ab und erkundigt sich bei den Arbeitern nach dem Stand der Dinge. «Wir werden auf die letzte Minute fertig», sagt sie erleichtert. Bis und mit Freitag würden die letzten Tests durchgeführt und allfällige kleinere Mängel beseitigt.

Sonnensegel spendet Schatten

Hinter Stengl springt der erste Arbeiter ins Wasser. Die runde Form des Kinderbeckens lehne sich an jener des alten an, sagt Stengl. Das Becken sei aber um einiges vergrössert worden und nun mit Metall ausgekleidet. Neu gibt es einen Strömungskanal und ein riesiges Sonnensegel, das einem Teil des Beckens Schatten spendet.

Direkt neben dem mittleren Becken wartet die 80 Meter lange Wasserrutschbahn darauf, getestet zu werden. «Die Zone für Kinder hat sich deutlich vergrössert und ist zusammen mit der Rutschbahn zur Oase für Familien geworden», so Stengl.

Die jüngeren Kinder könnten weiterhin im Babybecken plantschen, das nicht saniert werden musste. Der angrenzende Spielplatz sei jedoch neu gestaltet worden, so Stengl.

Schwimmbecken ist nun tiefer

Eine erhöhte Plattform, die dem Bademeister als Übersichtspunkt dient, trennt den Kinderbereich vom Schwimmerbecken. Der Zugang ist nun dank einer neuen Rampe behindertengerecht.

Auf acht Bahnen können Schwimmer ihre Runden drehen. Das Metallbecken sei nun zwanzig Zentimeter tiefer als zuvor, so Stengl. So sei es besser für Wasserball geeignet.

Sonnenanbeter kommen im Fondli auch nicht zu kurz. Liegeterassen aus Holz laden am Rande des Schwimmerbeckens zum verweilen ein und auch auf der grossen Liegewiese sind Holzwürfel anzutreffen, die als Liege- oder Sitzgelegenheit dienen.

Im vierten und tiefsten Becken ist ein neuer Sprungturm aufgestellt worden. Von einem, zwei und drei Metern Höhe kann ins Wasser gesprungen werden. Eine überhängende Kletterwand ist das Highlight des Beckens.

Mit der Sanierung wurde auch der Technikraum auf den neusten Stand gebracht. Sieben verschiedene Filter sorgen für einwandfreie Wasserqualität. Zudem gibt es für jedes Becken ein Ausgleichsbecken, dass das Wasser auffängt, das über den Beckenrand schwappt. Die Wasserversorgung der Becken erfolgt über zwei verschiedene Wasserkreisläufe.

Stengl ist froh, das Freibad doch noch in dieser Saison einweihen zu können. Die Eröffnung der Badi musste mehrmals verschoben werden, da das andauernde schlechte Wetter die Bauarbeiter verzögerte.

Das offizielle Einweihungsfest findet am 17. August 2013 statt. Der Eintrittspreis für Erwachsene kostet 7 Franken und für Kinder 3.50 Franken.