Urdorf

Die Urdorfer Eishockeyaner stehen kurz vor der Playoff-Qualifikation

Bricht am Samstag in der Weihermatt der grosse Urdorfer Jubel aus? Für Spannung ist gegen Wetzikon II jedenfalls gesorgt.

Bricht am Samstag in der Weihermatt der grosse Urdorfer Jubel aus? Für Spannung ist gegen Wetzikon II jedenfalls gesorgt.

Der EHCU kann am Samstag im zweitletzten 3.-Liga-Gruppenspiel gegen Wetzikon II sein erstes Ziel erreichen.

Die Ausgangslage ist verlockend. Gewinnen die Urdorfer ihre Partie am kommenden Samstag in der Weihermatt um 20 Uhr gegen den direkten Konkurrenten Wetzikon II, spielen sie im Februar um die Rückkehr in die 2. Liga. Es ist egal, ob die Limmattaler nach 60 Minuten oder nach Verlängerung respektive Penaltyschiessen jubeln. Drei oder zwei Punkte – Hauptsache ein Sieg schaut heraus. Denn vor dem Direktvergleich liegen die Urdorfer einen Zähler hinter Wetzikon auf Rang vier, weisen jedoch eine Partie weniger und die um 19 Treffer bessere Tordifferenz auf. Bei einem Sieg setzt sich das Team von Coach Patrick Stach vor Wetzikon, und der Mist ist geführt. Da spielt es keine Rolle, was der direkt hinter Urdorf klassierte HC Zugerland in seinen restlichen Partien noch bewerkstelligt. Zumindest Rang vier, und damit die Playoff-Qualifikation, hätte Urdorf so oder so auf sicher.

Bei einer Pleite gegen Wetzikon übermorgen ginge indes das grosse Rechnen los. Ganz bitter wäre eine Niederlage nach 60 Minuten, also ohne Punkt für den EHCU. Dann lägen die Urdorfer vier Zähler hinter Wetzikon und könnten im abschliessenden Auswärtsspiel gegen den Tabellenletzten Küssnacht am Rigi auch mit einem Stängeli gewinnen, es brächte nichts mehr. Ausser Zugerland geht auf der Zielgeraden der Schnauf aus und die Zentralschweizer lassen in den letzten drei Partien über Gebühr viele Punkte liegen und verpassen es, die Urdorfer vom vierten Rang zu verdrängen.

Daniel Bucher Präsident EHC Urdorf

Daniel Bucher Präsident EHC Urdorf

Auf solcherlei Gedanken- und Rechenspiele will sich einer nicht einlassen. «Wir haben es in unseren Händen. Gewinnen wir am Samstag, ist alles klar», sagt Patrick Stach mit stoischer Ruhe. Der 32-jährige Urdorfer Coach glaubt an sein Team, das erneut ohne den verletzten Captain Andreas Kubli antritt. Letzten Sonntag schossen sich die «Stiere» gegen die bemitleidenswerten GCK Lions II warm: Vor 80 begeisterten Zuschauern resultierte ein 9:0-Heimsieg.

Apropos Fans: Stach und seine Männer hoffen auf zahlreiches Erscheinen am Samstag. Vereinspräsident Daniel Bucher lässt voller Vorfreude verlauten: «Am Samstag gibts am Verpflegungsstand Wurst, Brot und ein Getränk für einen Fünfliber.» Mit anderen Worten: Es ist angerichtet für die grosse Party.

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