Die 32 Laiendarsteller, die vor einem halben Jahr die Zusage für ihre Rollen in der Theaterproduktion des diesjährigen Schlieräfäschts erhalten haben, müssen die Sommertage wegen den Proben sorgsam planen und dürfen sich auch nicht von Hitzewellen unterkriegen lassen. Die Bretter, die die Welt bedeuten, fordern ihren Tribut.

Gespielt wird „Der Besuch der alten Dame“ von Friedrich Dürrenmatt. Ein Klassiker mit vielschichtigen, wie entlarvenden Figuren. Regisseurin Karin Berry versprach schon zu Beginn der Produktion, dass «es streng werden wird, es aber ein cooler Chrampf sei».

Die Geschichte hat sie in den Schweizer Dialekt übertragen und wird von Georg Kreisler-Melodien begleitet. Damit an der Premiere am 5. September im Stürmeierhuus alles perfekt über die Bühne geht, haben Berry und ihre Produzentin Bettina Uhlmann die Proben schon im Mai gestartet. 

Seither wurden in jeder Woche an mehreren Abenden die vielen Szenen geprobt. Noch bis Ende Juli geht es weiter im Takt, bis dann zwei Wochen Ferien geplant sind – die Ruhe vor dem Sturm. Sämtliche Abende danach sind den Proben gewidmet. Nicht nur für die Darstellerinnen und Darsteller, sondern auch für alle weiteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Produktion.