«Er war bis auf den 120. Platz völlig ausverkauft», sagt Isabelle Cart, Präsidentin der Bruno Weber Stiftung und Mitglied der Geschäftsleitung des Bruno Weber Parks. ‹Fritzlich›, eine junge Newcomer-Band spielte auf, und trotz schlechtem Wetter kam Jung und Alt zu uns.»

Sonst meinte es Petrus dieses Jahr gut mit dem Kunstort. «Das Wetter war im Frühling, Sommer und Herbst fabelhaft», sagt Cart. Der Bruno-Weber-Park sei ein besonders wetterabhängiger Kulturort. Der fast andauernde Sonnenschein widerspiegelt sich in den Besucherzahlen des Parks: Zwischen 16 000 und 17 000 Besucher sind gekommen, um das «Gesamtkunstwerk Weinrebenpark» des Dietiker Künstlers zu bestaunen. Für eine genaue Zahlenangabe ist es gemäss Cart noch zu früh. «Jetzt wird zusammengerechnet.»

Raumvermietungen laufen gut

Fast 200 Führungen wurden veranstaltet – und das nicht nur auf Deutsch, sondern auch auf Englisch, Französisch und Italienisch. Auch der Wassergartensaal wurde gut vermietet, etwa 50 Anlässe sind durchgeführt worden. «Im Bereich des Parkbetriebs konnten wir unsere finanziellen Erwartungen erfüllen», sagt Cart. Andere Bereiche zeigen zurzeit keine Entwicklung. So steht das grosse Sanierungsprojekt «Konzept 3721» wegen eines Rechtsstreits still.

Zur Freude der Besucherinnen und Besucher aus allen Teilen der Schweiz und der Welt wurde das Kulturprogramm des Bruno-Weber-Parks erweitert. Nebst dem Brunch und dem Fotokurs werden ein Malkurs von Künstlerin und Illustratorin Susanne Brem sowie Märchenvorführungen mit Puppen und Tieren vom Duo Filibar neu offeriert. «Jedes Angebot muss angepriesen werden, und es braucht eine gewisse Zeit, bis Interessierte davon erfahren», sagt Cart.

Neuigkeiten in Sicht

Ähnlich sei es beim Brunch verlaufen. «Und jetzt ist es beliebt», bilanziert Cart. Das mag einer der Gründe sein, weshalb das Programm nächstes Jahr mit einem Poesie-Workshop für Familien ergänzt wird. «Damit möchten wir die vielseitige Wahrnehmung des Parks fördern», sagt Cart. Ab dem 6. April 2019 stehen die Tore des Bruno-Weber-Parks mittwochs, samstags und sonntags für Besucherinnen und Besucher.

«Für mich war das Highlight des Jahres die Wahl vom Hans-Ueli Reber in unseren Stiftungsrat», sagt Präsidentin Cart. Der Aargauer ist ehemaliger Gemeindeammann der Gemeinde Würenlos. Mit seinem Antritt wächst der Rat von vier auf fünf Mitglieder. «Wir begrüssen sein ehrenamtliches Engagement zugunsten des Bruno-Weber-Parks sowie seine grosse Erfahrung im Ingenieurwesen und Kulturschutz», sagt Cart.