Smart City

Die Standortförderung arbeitet an einer Strategie – so will Dietikon zu einer intelligenten Stadt werden

Dietikon will zu einer intelligenten Stadt werden. (Archivbild)

Dietikon will zu einer intelligenten Stadt werden. (Archivbild)

Dietikon will zu einer intelligenten Stadt werden. Die Aktivitäten auf dem Weg dorthin werden von der Standortförderung koordiniert.

Die Massnahmen zur Eindämmung der Coronapandemie haben in den letzten Monaten auch die Arbeit der Standortförderung Dietikon beeinträchtigt. So hätten Veranstaltungen wie der Frischmarkt und der Frühlingsmarkt oder Aktionen aus dem Ideenwettbewerb «Mite­nand für Dietike» abgesagt oder auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden müssen, heisst es in einer kürzlich veröffentlichten Zwischenbilanz. Dennoch, so die Standortförderung, sei hinter den Kulissen an mehreren Projekten gearbeitet worden. Etwa an der Entwicklung Dietikons zu einer Smart City.

In seinem Regierungsprogramm 2018 – 2022 spricht sich der Dietiker Stadtrat für ein digital und sozial vernetztes Stadtgebiet sowie für vernetzte Mobilität aus. Laut Mitteilung der Standortförderung beschäftigen sich aktuell mehrere Ämter der Stadtverwaltung mit Projekten, die unter dem Begriff Smart City zusammengefasst werden könnten. «Zur Koordination der Aktivitäten soll eine Smart-City-Koordinationsgruppe ins Leben gerufen werden, die eine Smart-City-Strategie definiert», heisst es weiter. Die Koordination dieser Gruppe werde durch die Standortförderung erfolgen.

Wirtschaftscluster: Noch kein Standort gefunden

Im Hinblick auf den Aufbau eines Wirtschaftsclusters für Energie und Umwelt, für den sich der Stadtrat im vergangenen Herbst ausgesprochen hatte, hat die Standortförderung inzwischen Gespräche mit Besitzern von Grundstücken geführt, die sich für die Ansiedlung eines Technologieclusters eignen könnten. Diese hätten jedoch noch keine Lösung gebracht, wie es weiter heisst. Die Suche nach einem geeigneten Standort, wo sich dereinst Firmen aus Branchen wie etwa Cleantech, Energieeffizienz, Rohstoffeffizienz, erneuerbare Energie und Kreislaufwirtschaft ansiedeln sollen, gehe weiter.

Eine positive Bilanz zieht die Standortförderung bezüglich der Kampagne «Corona geht uns alle an», welche die Dietiker Bevölkerung zum Einkauf bei lokalen Geschäftsbetrieben aufrief. Sie habe beim Detailhandel, dem Gewerbe und der Bevölkerung positiven Zuspruch gefunden.

Noch nicht durchgeführt werden konnte die für April geplante Klausurtagung zum Thema Zentrumsentwicklung. Diese musste wegen Corona auf Herbst verschoben werden. Standortförderung, Stadtplanungsamt und Hochbauabteilung seien derzeit an der Erarbeitung der entsprechenden Diskussionsgrundlagen. 

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