Polizeiflotte

Die Stadtpolizei Schlieren/Urdorf erhält einen neuen Streifenwagen

Stadtrat Pascal Leuchtmann und Stadtpolizist Christian Heinzer nahmen das neue Fahrzeug in Empfang.

Stadtrat Pascal Leuchtmann und Stadtpolizist Christian Heinzer nahmen das neue Fahrzeug in Empfang.

Ein «Mercedes-Benz V300 d» ersetzt den alten «BMW X3 xDrive 30d». Das neue Modell bietet mehr Platz und kann vielseitiger eingesetzt werden. Die Absetzung des BMW sorgte letztes Jahr für politische Unruhe.

«Geräumig und vielseitig einsetzbar» sei der neue Streifenwagen, schreibt die Stadt Schlieren in ihrer Medienmitteilung vom Montag. In Anwesenheit des Sicherheits- und Gesundheitsvorstands Pascal Leuchtmann (SP) habe die Stadtpolizei Schlieren/Urdorf das Fahrzeug am Freitag in Empfang genommen.

Mit dabei auch Christian Heinzer: Der Stadtpolizist ist für die Fahrzeugflotte der Stadtpolizei Schlieren/Urdorf zuständig. Zu dieser gehören neben dem neuen Mercedes-Van noch ein anderer Van sowie ein weiteres Gefährt, das aber nicht als Polizeifahrzeug lackiert, sondern in Zivil unterwegs ist. Ausserdem setzt die Stadtpolizei Schlieren/Urdorf nach wie vor auch auf Bikes.

Beim neuen Van – er biete mehr Platz und sei vielseitiger einsetzbarer als ein Kombi – handelt es sich um einen «Mercedes-Benz V300 d». Er ersetzt das bisherige Polizeifahrzeug «BMW X3 xDrive 30d», das seit August 2014 im Dienste der Stadtpolizei Schlieren/Urdorf unterwegs war und seine Nutzungsdauer erreicht habe. Dies sorgte letztes Jahr für Diskussionen in der Politik.

FDP-Gemeinderat wollte den BMW behalten

Markus Weiersmüller (FDP) regte mit einem Postulat an, die Stadtpolizei solle den BMW noch behalten. Der Stadtrat war dagegen: Er wies letzten Sommer unter anderem darauf hin, dass der BMW schon 113000 Kilometer hinter sich hat, die Werksgarantie mit Gratis-Service abgelaufen ist und dass die Abnutzung bei einem Streifenwagen wesentlich grösser ist als bei einem Privatfahrzeug.

Das Auto zu behalten, hätte laut Stadtrat zudem zu jährlichen Kosten in der Höhe von rund 10000 Franken geführt. Dabei rechnete der Stadtrat mit 5000 Franken jährlich für «Service und Radwechsel» – in den Augen von Weiersmüller ein viel zu hoher Betrag. Den Antrag des Stadtrats, Weiersmüllers Postulat abzuschreiben, billigte das Parlament dann aber.

Und wie lange wird nun das neue Fahrzeug im Einsatz stehen? Basierend auf der Vorgeschichte liesse sich sagen: Mindestens bis 2025 wird der neue Mercedes der Stadt Schlieren und der Gemeinde Urdorf wertvolle Dienste im wichtigen Einsatz für Recht und Ordnung erweisen.

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