Wann genau die Vorlage vors Parlament komme, kann Schulpräsidentin Beatrice Krebs allerdings nicht sagen. Derzeit laufen noch Erhebungen. «Eine musikalische Ausbildung ist wichtig», sagt Krebs. Deshalb hoffe sie, dass dies die Parlamentarier auch so sehen werden.

Krebs geht denn auch nicht davon aus, dass die Kosten künftig sinken werden. Aufgrund der Zunahme an Schülern stelle sich die Frage, ob ein Kostendeckel für die Subventionen der Musikschule überhaupt noch zeitgemäss sei, sagt die Schulpräsidentin.

Vor sieben Jahren entschied das Parlament, dass die Stadt jährlich 47 Prozent der Kosten übernimmt. Der Betrag dürfe jedoch 195 000 Franken nicht überschreiten. Davon ausgenommen sind allerdings die Kosten für die musikalische Grundschule, welche die Stadt vollständig bezahlt.

Bereits 2013 ist besagter Kostendeckel um gut 3800 Franken überschritten worden. Gemeinsam mit dem Aufwand für die musikalische Grundausbildung ergibt sich dadurch insgesamt ein Beitrag von 339 077 Franken, welchen die Stadt für letztes Jahr an die Musikschule überwiesen hat. Die Beiträge der Stadt für das Jahr 2013 wurden mit der Jahresrechnung bereits vom Parlament genehmigt. (bas)