Dietikon
Die Stadt unterstützt die IG Silbern finanziell um Interessenten anzulocken

Die IG Silbern will nicht warten, bis der Bericht zu den Schutzbestimmungen für das angrenzende Flachmoor eintrifft: Mit "Gebietsmanagement" will sie die Silbern attraktiv machen zur Ansiedlung von Unternehmen. Die Stadt hilft finanziell mit.

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Das Entwicklungsgebiet Silbern-Lerzen-Stierenmatt in Dietikon.jpg

Das Entwicklungsgebiet Silbern-Lerzen-Stierenmatt in Dietikon.jpg

Bettina Hamilton-Irvine

Die IG Silbern will mit einem externen Gebietsmanagement gegen die «aktuell stagnierende Entwicklung» vorgehen. Denn obwohl das Dietiker Stimmvolk im März 2012 den Gestaltungsplan Silbern-Lerzen-Stierenmatt (SLS) angenommen hatte, ist dieser noch nicht rechtskräftig: Erst muss abgewartet werden, wie die Schutzbestimmungen für das ans Gebiet angrenzende Flachmoor ausfallen. Der Kantonsrat hat dem Regierungsrat an seiner letzten Sitzung vom Monat einen entsprechenden Bericht abverlangt.

So lange will die Vereinigung von Grundeigentümern und Nutzern des Entwicklungsgebiets aber nicht tatenlos warten. Um zu verhindern, dass die Ansiedlung neuer Betriebe gehemmt wird, setzt die IG Silbern 10 000 Franken für ein professionelles Gebietsmanagement ein, wie sie mitteilt. Die Stadt Dietikon, der die Entwicklung des rund eine Million Quadratmeter grossen Gebiets mit über 5000 Arbeitsplätzen ebenfalls am Herzen liegt, hat zudem einen Kredit von 50 000 Franken zur finanziellen Unterstützung gesprochen. «Langfristig soll die Finanzierung von den Nutzniessern im Arbeitsplatzgebiet sichergestellt werden», schreibt die IG. Die mit dem Management beauftragte Firma acasa Immobilien-Marketing soll nun Massnahmen in den Bereichen Positionierung und Wahrnehmung, Nutzungsmix, Kommunikation und Ansiedlung von Unternehmen entwickeln und realisieren. (rue)