Schlieren

Die Stadt Schlieren soll eine Zusammenarbeit mit der SIP prüfen

Die SIP bei der Arbeit

Die SIP bei der Arbeit

Eine Zusammenarbeit mit den Ordnungshütern der Organisation für Sicherheit, Intervention und Prävention (SIP) der Stadt Zürich hat sich auch in anderen Gemeinden bereits bewährt.

Der öffentliche Raum soll von der Bevölkerung angstfrei genutzt werden können, findet Gemeinderätin Gaby Niederer vom Quartierverein. Deshalb fordert sie den Stadtrat in einem Postulat auf, für eine Verbesserung der Sicherheit und des Sicherheitsempfindens der Bevölkerung eine Zusammenarbeit mit der SIP zu prüfen.

«Viele parlamentarische Vorstösse, die in letzter Zeit eingereicht wurden, zielen in die Richtung, dass das Sicherheitsempfinden eines grossen Teils der Bevölkerung vor allem abends und nachts und speziell an neuralgischen Punkten, ungenügend ist», schreibt Niederer. Zu diesen Orten zählt unter anderem das Gebiet rund um den Bahnhof, der Stadtpark, die Bushaltestelle Zentrum sowie die Unterführung im Zentrum. Schlieren stehe mit dieser Situation im Limmattal nicht alleine da, so Niederer. Die Nachbargemeinden Oberengstringen und Dietikon setzten seit letztem Jahr sporadisch die SIP ein. «Diese Einsätze werden von der Bevölkerung, aber auch von den Behörden gleichermassen geschätzt und positiv wahrgenommen», hält die Postulantin fest.

In der Tat ist man sowohl in Dietikon als auch in Oberengstringen mit der Wirkung der SIP-Patrouillen zufrieden. In Oberengstringen hat der letztjährige Pilotversuch zu einer Verbesserung der Situation rund ums Zentrum geführt. Speziell das Littering hat abgenommen. Deshalb hat sich der Gemeinderat unlängst entschieden, die Dienstleistung der SIP für ein weiteres Jahr in Anspruch zu nehmen. Er sprach dafür den Kredit von 30 000 Franken. Auch in Dietikon war die SIP 2013 versuchsweise unterwegs. Mit dem Resultat war man so zufrieden, dass die Patrouillen nun dieses Jahr definitiv eingeführt werden. Wie schon im letzten Jahr kauft die Stadt 120 Patrouillenstunden – wobei eine Patrouille immer aus zwei Personen besteht – für 30 000 Franken ein.

Aufgabe der SIP ist es, dass sie Personen, die sich störend verhalten, darauf aufmerksam macht, dass sie im öffentlichen Raum Regeln einhalten müssen. In ihrem Postulat verleiht Niederer ihrer Hoffnung Ausdruck, dass die Stadtpolizei Schlieren/Urdorf durch die SIP entlastet werde und sich dringenderen Aufgaben widmen könne. (az)

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