Schlieren
Die Stadt passt Rentenalter an neue BVK-Statuten an

Frauen, die bei Stadt und Schule angestellt sind, dürfen neu bis 65 arbeiten, um den gleichen Umwandlungssatz erreichen zu können wie ihre männlichen Kollegen. Das hat das Parlament am Montagabend mit der Änderung der Personalverordnung beschlossen.

Sandro Zimmerli
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Frauen dürfen in Schlieren neu bis 65 arbeiten, wenn sie das wollen.

Frauen dürfen in Schlieren neu bis 65 arbeiten, wenn sie das wollen.

Emanuel Freudiger

Die Änderung der Personalverordnung steht in direktem Zusammenhang mit den neuen Statuten der Beamtenversicherungskasse des Kantons Zürich (BVK), wo auch die Angestellten der Stadt Schlieren versichert sind. Sowohl in den alten als auch den neuen Statuten ist geregelt, dass Personen auf Ende des Monats ordentlich altershalber entlassen werden, in welchem sie das 65. Altersjahr erreichen. Eine Unterscheidung beim Pensionsalter zwischen Mann und Frau, wie das bei der AHV der Fall ist, gibt es bei der BVK nicht.

Bei den neuen BVK-Statuten hat sich jedoch der Umwandlungssatz verändert. Wer mit 62 in Rente geht, bekommt jährlich 5,8 Prozent seines Pensionskassenkapitals ausbezahlt. Eine Person, die erst mit 65 in Rente geht, bekommt hingegen 6,2 Prozent.

Die geltende Personalverordnung in Schlieren nimmt für die Pensionierung aber das AHV-Alter zum Massstab. Frauen werden also mit 64 Jahren ordentlich pensioniert, Männer mit 65. Das hat zur Folge, dass Frauen einen geringeren Umwandlungssatz erreichen können als Männer. Mit der Änderung der Personalverordnung, die das Parlament mit 31 zu 0 Stimmen genehmigte, wird diese Ungleichheit in Schlieren nun aufgehoben.

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