Dietikon
Die Stadt lässt Angestellte im Zentrum Velo fahren

Das Velo ist im innerstädtischen Verkehr nicht zu schlagen. Die Stadt schafft deshalb fünf Betriebsfahrräder an.

az
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Städtische Beamte dürfen künftig auf dem Velo durch Dietikon kurven (Symbolbild).

Städtische Beamte dürfen künftig auf dem Velo durch Dietikon kurven (Symbolbild).

Limmattaler Zeitung

Die Angestellten wünschen sich Geschäftsvelos, das hat eine Umfrage der Stadt Dietikon aufgezeigt. Stadtpräsident Otto Müller hat deshalb die Anschaffung von insgesamt fünf Betriebsvelos im Stadthaus sowie für die Sozialabteilung an der Neumattstrasse 7 in Auftrag gegeben.

Wie die Stadt auf ihrer Internetseite schreibt, ermöglichen die Betriebsvelos den Mitarbeitenden, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder zu Fuss zur Arbeit kommen, «sich unkompliziert und effizient» geschäftlich innerhalb des Stadtgebiets zu bewegen. Gewählt wurde für diese Zwecke ein möglichst robustes und wartungsarmes Velo.

Auf Kurzstrecken (kürzer als fünf Kilometer) ermöglicht der Einsatz von firmeneigenen Velos gemäss Angaben der Stadt Einsparungen beim Energieverbrauch. Auch schont der Veloeinsatz die Finanzen, ist gesund und in städtischen Gebieten oft das schnellste Verkehrsmittel. Die Fahrräder stehen bereit und den Mitarbeitenden zur Verfügung.

Die Betriebsvelos stellen neben Berücksichtigung ökologischer Kriterien bei der Fahrzeugbeschaffung und umfassender Parkraumbewirtschaftung für Privatautos der Angestellten, ein weiteres Element im Mobilitätsmanagement der Stadtverwaltung dar.

Die Stadt Dietikon will Vorbild sein und ist deshalb auch Partnergemeinde von «MIU Mobilität im Unternehmen», einem Beratungsangebot der öffentlichen Hand. Dietiker Unternehmen erhalten diese Beratungsleistungen zur verkehrsmittelübergreifenden Optimierung der Mobilität zu 50 Prozent geringeren Kosten. (az)