Dietikon

Die Stadt erhält erneut erneut das Label als Energiestadt Gold

Die Stadt Dietikon wird erneut mit dem Energiestadt-Gold-Label ausgezeichnet. (Themenbild)

Dietikon erhält zum zweiten Mal das Energiestadt-Gold-Label. Stadtrat Anton Kiwic (SP) nimmt die im Vier-Jahres-Rhythmus verliehene Auszeichnung morgen in Locarno entgegen, überreicht vom Bundesamt für Energie, dem Trägerverein Energiestadt und dem Verein European Energy Award.

Bei der vorgängigen Überprüfung hat Dietikon 79,2 Prozent aller möglichen Punkte erreicht, das sind über 2 Prozentpunkte mehr als noch 2015.

Mit der erneuten Bestätigung des Gold-Labels gehörten Dietikon und 53 andere Schweizer Städte zu den Vorreitern der Energiepolitik, heisst es in einer Mitteilung der Stadt. Als Energiestadt Gold strebe Dietikon die langfristigen Ziele der 2000-Watt-Gesellschaft an und setze sich für die Förderung von Energieeffizienz und erneuerbarer Energie ein.

So wurden seit 2015 städtische Richtlinien mit energetischen Anforderungen bei Gestaltungsplanverfahren umgesetzt und städtische Neu- und Umbauten gemäss Gebäudestandards geplant. 2018 wurde zudem der Minergie-P-Eco-zertifizierte Schulpavillon Steinmürli eingeweiht. Auch wurden Richtlinien zur Siedlungserneuerung und -verdichtung in Verbindung mit dem Leitbild Stadtboulevard entlang der Limmattalbahn erarbeitet und angewandt. Hauseigentümer erhalten zudem Beratungen und Förderbeiträge. Auch wurde die kommunale Energieplanung mit Fernwärmeausbau vom Kanton genehmigt. Zudem gibt es Strategien, um systematisch zu planen, wie städtische Gebäude gleichzeitig energetisch erneuert werden können, wenn sie saniert oder erweitert werden. Auch ist das Gesamtverkehrskonzept zur Umsetzung einer stadtverträglichen Mobilität in den kommunalen Richtplan eingeflossen. Für die Zeit bis 2023 hat der Stadtrat wieder ein Aktivitätenprogramm beschlossen. Es sollen zum Beispiel neue Strategien im Hinblick auf die Umsetzung der Energiestrategie 2050 unter Einhaltung der CO2-Ziele festgelegt werden.

Vor vielen Jahren hatte der Einwohner Anton Scheiwiller die Stadt immer wieder dazu angeregt, Energiestadt zu werden. «Mich freut es natürlich auch sehr, dass die Stadt das Energiestadt-Gold-Label erneut erhalten hat», sagte er gestern auf Anfrage.

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