Dietikon
Die Stadt dankt den Freiwilligen mit einem Martkplatz

Um sich für den Einsatz zu bedanken, den Freiwillige tagtäglich leisten, hat die Stadt Dietikon auf dem Kirchplatz der «Marktplatz für Freiwilligenarbeit und Freizeit» veranstaltet.

Patrick Holenstein
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Dietikons Stadtpräsident Otto Müller spricht zu den Freiwilligen. pah

Dietikons Stadtpräsident Otto Müller spricht zu den Freiwilligen. pah

Sie sind in der Jungwacht, im Pilz- oder Helikopterverein, engagieren sich in kirchlichen Gruppierungen oder betreuen ehrenamtlich Hilfsbedürftige. Jeden Tag leisten Menschen auf der ganzen Welt wichtige Arbeit, ohne dafür bezahlt zu werden. Darum hat die Europäische Kommission 2011 zum Europäischen Jahr der Freiwilligentätigkeit erklärt.

Auch die Stadt Dietikon schätzt die freiwillige Arbeit, die täglich in der Gemeinde geleistet wird. Um sich für den Einsatz zu bedanken, wurde am Samstag auf dem Kirchplatz der «Marktplatz für Freiwilligenarbeit und Freizeit» veranstaltet. Sämtliche Vereine und Organisationen, die auf freiwillige Arbeit angewiesen sind, wurden eingeladen, ihre Arbeit mit Ständen zu präsentieren (siehe unten).

Jeder Vierte engagiert sich freiwillig

Neben diversen Programmpunkten wie dem Komödianten Stefan Heuss, der seine «nicht patentierten Erfindungen» präsentierte, liess es sich Stadtpräsident Otto Müller nicht nehmen, eine Rede zu halten. Er freute besonders über die rund 50 Stände, die von Freiwilligen und Vereinen aufgebaut wurden. «Die Freiwilligenarbeit ergänzt die Lohnarbeit», sagte er. 700 Millionen Stunden an Freiwilligenarbeit würden jährlich geleistet. Das bedeute, dass sich jeder Vierte freiwillig engagiere. Müller betonte weiter: «Freiwilligenarbeit ist der Kitt in der Gesellschaft.»