Schlieren

Die Sport-Olympiade war ein Höhepunkt des Schlierefäschts

Sport-Olympiade am Schlierefäsch

Sport-Olympiade am Schlierefäsch

Rund 100 Sportfans massen sich in zwölf Disziplinen. Von allen in Schlieren ansässigen Sportvereinen beteiligten sich nicht weniger als zwölf Klubs, mehrheitlich traditioneller Sportarten, an diesem Event.

«Die Idee stammt von der Interessengemeinschaft Sport Schlieren (IGSS), am Schlierefäscht mit einer sportlichen Veranstaltung auf sich aufmerksam zu machen», erklärt Remo Barili vom erweiterten Organisationskomitee. Auf die Unterteilung in verschiedene Kategorien wurde bewusst verzichtet, weil am Ende alle Teilnehmer, die mindestens acht Disziplinen absolvierten, an einer Schlussverlosung um zehn Einkaufsgutscheine von der Vereinigung «Pro Schlieren» teilnahmen.

Gummistiefel in Körbe werfen

Von allen in Schlieren ansässigen Sportvereinen beteiligten sich nicht weniger als zwölf Klubs, mehrheitlich traditioneller Sportarten, an diesem Event. Gleichzeitig konnten sie ihre Sportart bewerben und zahlreiche Teilnehmer dafür begeistern. Eine besondere Beachtung galt der Vereinigung «Insieme-plus-Sport», die sich für die bestmögliche Integration von Menschen mit einer geistigen Behinderung einsetzt. Bei deren Aufgabe mussten ausgediente Gummistiefel in bereitstehende Körbe geworfen werden.

«Es ist wichtig, dass auch Menschen mit einer Behinderung an einer solchen Sport-Olympiade einbezogen werden», fügte Regula Imhof an. Neben dem Fussballklub mit dem traditionellen Torwandschiessen konnte man beim Tennisklub auch die Geschwindigkeit beim Aufschlag messen lassen. Für einen Topwert sorgte dabei Adrian Brühwiler, der den Filzball mit 126 Stundenkilometer ins Messfeld donnerte.

Für jede absolvierte Disziplin erhielten die Teilnehmer einen Stempel auf ihren Laufzettel, einige Vereine versüssten das Mitmachen gar mit Süssigkeiten. «Das ist die beste Werbung für jeden Verein und auch ideal für alle Neuzuzüger», erklärte Remo Barili. Beim Turnverein STV beispielsweise war nicht nur Tempo, sondern auch Geschicklichkeit gefragt. Bei den Hindernissen, durch deren zwei man auch kriechen musste, wurde die eigene Beweglichkeit auf die Probe gestellt.

«Eine hässliche Niederlage»

Bei der Faustball-Sektion vom STV-Schlieren versagte die Zielgenauigkeit von Andri Kaiser. «Obwohl ich seit 10 Jahren Faustball spiele, traf ich nach nur 3 Stunden Schlaf sehr selten in den Kreis», schmunzelte Kaiser vielsagend. Auch Präsident Daniel Laubi stand Glücksgöttin Fortuna nicht zur Seite. «Ich habe beim Zielschiessen verloren und muss nun als Einsatz einem FCZ-Fan ein Ticket für das nächste Derby bezahlen», sagte Laubi leicht zerknirscht. Es sei eine hässliche Niederlage, an der er noch lange zu kauen hätte. Aus Spass am Sport machten die meisten Teilnehmer an der Sportolympiade mit. Auch wenn die Mittagssonne bei einigen Teilnehmern ihren Tribut forderte, stand der Plausch im Mittelpunkt bei diesem sportlichen Wettkampf.

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1