Limmattalbahn
Die SP Limmattal sagt ja zur Limmattalbahn

An ihrer Mitgliederversammlung vom Mittwoch hat die SP der Region Limmattal ohne Gegenstimmen die Ja-Parole zur Limmattal-Abstimmung vom 22. November beschlossen.

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Visualisierung der Limmattalbahn bei Urdorf.

Visualisierung der Limmattalbahn bei Urdorf.

Zur Verfügung gestellt

Die SP Limmattal hat an ihrer gestrigen Mitgliederversammlung die Ja-Parole zur kantonalen Volksabstimmung über die Limmattalbahn beschlossen.

Der Entscheid wurde ohne Gegenstimmen (zwei Enthaltungen) gefällt.
Kürzlich hatten auch die Mitglieder der Ortsparteien Dietikon (einstimmig) und Schlieren (mit wenigen Gegenstimmen) die Unterstützung der Vorlage beschlossen.

Limmattalbahn - darum gehts

Die Limmattalbahn (ein Tram) soll Altstetten mit Killwangen verbinden und die grössten Stadt- und Entwicklungsgebiete erschliessen. Die 13,4 Kilometer lange Strecke wird 27 Haltestellen aufweisen. 2019 soll die erste bis Ende 2022 die zweite Etappe in Betrieb genommen werden. Am 22. November wird über die kantonalzürcher Staatsbeiträge von maximal 510,3 Millionen für den Bau der Limmattalbahn-Infrastruktur und über weitere 136,3 Millionen für die Erweiterung von Strassenkapazitäten abgestimmt. Die Gesamtkosten für die Limmattalbahninfrastruktur von 755 Millionen teilen sich der Bund und die Kantone Zürich und Aargau. (jk)

An der Versammlung orientierte Kantonsrat Ruedi Lais, Wallisellen, als damaliger Präsident der kantonsrätlichen Kommission KEVU, die das Geschäft im Kantonsrat vorberaten hatte, über Einzelheiten zum Projekt.

Landis ist Verwaltungsrat der Glattalbahn und erläuterte die Entwicklungen, die im Glattal seit der Betriebsaufnahme der Bahn beobachtet werden können und über die Schlüsse, die daraus für das Limmattal gezogen werden können. «Wir haben nicht die Wahl zwischen dem heutigen Limmattal mit der Bahn und demjenigen ohne, sondern müssen uns entscheiden zwischen einem Limmattal, wie es sich in den nächsten Jahrzehnten ohne diesen wichtigen Verkehrsträger entwickeln wird, oder eben wie die Entwicklung mit und dank der Limmattalbahn gesteuert werden kann.»