Schlieren
Die Sicherheitsfrage rund um den Bahnhof bleibt ein Thema

Der Stadtrat kann das Thema «Sicherheit am Bahnhof» noch nicht abhaken. Das entsprechende Postulat von SP-Gemeinderat Pascal Leuchtmann beliess das Parlament mit 17 zu 15 Stimmen auf der Pendenzenliste der Schlieremer Exekutive.

Florian Niedermann
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In der Unterführung beim Bahnhof ist vielen Passanten nicht wohl. Nun muss die Exekutive weiter nach Möglichkeiten suchen, um das Sicherheitsgefühl in den drei Bereichen Bahnhof, Brunngasse/Stadtpark und Zentrumsunterführung zu erhöhen.

In der Unterführung beim Bahnhof ist vielen Passanten nicht wohl. Nun muss die Exekutive weiter nach Möglichkeiten suchen, um das Sicherheitsgefühl in den drei Bereichen Bahnhof, Brunngasse/Stadtpark und Zentrumsunterführung zu erhöhen.

Sandro Zimmerli

Nun muss die Exekutive weiter nach Möglichkeiten suchen, um das Sicherheitsgefühl in den drei Bereichen Bahnhof, Brunngasse/Stadtpark und Zentrumsunterführung zu erhöhen.

In seiner schriftlichen Antwort bezog sich der Stadtrat auf die Daten der Kantonspolizei Zürich. Die Delinquenz in allen drei Bereichen sei demnach «nicht besorgniserregend», erklärte er. Zwar will der Stadtrat dem subjektiven Sicherheitsempfinden der Bevölkerung Rechnung tragen, indem er unter anderem zusammen mit den SBB und privaten Gebietsentwicklern Unterführungen aufwertet und dafür sorgt, dass die Areale um den Bahnhof und die Brunngasse im Zuge verschiedener Neu- und Umbauten belebt werden. Freiwilligenpatrouillen oder die Installation von Überwachungskameras, wie sie der Postulant gefordert hatte, stellte er aber nicht in Aussicht (die Limmattaler Zeitung berichtete).

Leuchtmann erklärte sich an der Parlamentssitzung vom Montag mit dieser Antwort nicht zufrieden. Es handle sich dabei um «vage Absichtserklärungen», sagte er. «Man sollte sich langfristig und fortwährend überlegen, wie man erreichen kann, dass der Bahnhof als sicherer Ort wahrgenommen wird», so Leuchtmann. Die Mehrheit des Parlaments stellte sich hinter sein Ansinnen.

An der Parlamentssitzung genehmigten die Gemeinderäte ausserdem drei Bauabrechnungen zur Zürcher/Badenerstrasse, zum Stadtbüro und zur Pflegewohnung Bachstrasse. Die Motion «Einführung eines Vernehmlassungsverfahrens für Schlieren» sowie das Postulat «Rückbau des Dreispitzes an der Kirchgasse» wurden zurückgezogen. Weiter überwies das Parlament dem Stadtrat das Postulat «Schaffung einer Stelle eines Sozialdetektivs», mit 23 zu 9 Stimmen (siehe Ausgabe von gestern). (fni)