Die Oberstufenschulpflege Weiningen budgetiert für nächstes Jahr einem Aufwand von rund 8,8 Millionen Franken und einem Ertrag von knapp 7,8 Millionen Franken. Daraus resultiert ein Verlust von rund einer Million Franken. Der Steuerfuss, der letztes Jahr um 2 Prozent auf 15 Prozent gesenkt wurde, soll nicht verändert werden. Das geht aus dem Voranschlag hervor, über den die Kreisgemeindeversammlung am 27. November abstimmen wird.

Wie die Oberstufenschulpflege in der Weisung schreibt, enthalte der Voranschlag lediglich die notwendigen Aufwendungen. Deshalb empfehle sie das Budget mit einem Steuerfuss von 15 Prozent zur Annahme. Durch den budgetierten Aufwandüberschuss sei per Ende 2014 mit einem Eigenkapital von noch rund 4,94 Millionen Franken zu rechnen ist. Diesem Eigenkapital stünden Schulden im Umfang von 1,5 Millionen Franken gegenüber.

Zudem berücksichtige der Voranschlag 2014 die vom Kanton vorgegebenen Weisungen, heisst es weiter. Bei den Besoldungen seien dies unter anderem ein Teuerungsausgleich von 0,2 Prozent sowie 0,2 Prozent für Einmalzulagen. Ausserdem seien für automatische Stufenerhöhungen beim Lehrpersonal und der Schulleitung ausserordentliche Lohnmassnahme sowie Beiträge an die Sozialversicherungen berücksichtigt.

Wieder 18 statt 17 Klassen

Mehrkosten gegenüber dem Voranschlag 2013 sind in verschiedenen Bereichen budgetiert. So führe die Oberstufenschule ab Schuljahr 2013/14 aufgrund höherer Schülerzahlen wieder 18 Klassen gegenüber 17 im Vorjahr. Dies führe zu Mehrkosten beim Personalaufwand, schreibt die Schulpflege.

Im Sonderschulbereich steigen die Ausgaben auf ein Niveau von netto 982'200 Franken für Sonder- und Heimschüler inklusive Therapien. Im Vorjahr lag dieser Betrag bei rund 777'000 Franken. Bei den ordentlichen Steuern rechnet die Schulpflege gegenüber dem Vorjahr mit Mehreinnahmen von 15'000 Franken. Mindereinnahmen von knapp 153 000 Franken sind dagegen bei den Steuern aus früheren Jahren veranschlagt.

Wie die Schulpflege weiter festhält, werde die Oberstufenschule gemäss Verfügung des Gemeindeamtes gestützt auf das neue Finanzausgleichsgesetz 293'200 Franken als Anteil des Finanzausgleichs der Gemeinde Weiningen erhalten. Als Anteil des Finanzausgleichs der Gemeinde Unterengstringen werde die Oberstufenschule voraussichtlich 16 500 Franken bezahlen. Die anderen beiden Gemeinden, Geroldswil und Oetwil müssen weder Finanzausgleich bezahlen noch erhalten sie solchen.

Die Investitionsrechnung rechnet mit Ausgaben von 102'000 Franken. Für die Überdachung des Ausgangs im ersten Obergeschoss des Osttraktes Richtung Westen sind 76'000 Franken veranschlagt. Bei der Aussentreppe vor dem Westtrakt wird eine Rampe erstellt. Die voraussichtlichen Kosten betragen 26'000 Franken.