Dietikon

Die Schönenwerdkreuzung ist ab Montag wieder offen – fünf Tage früher als geplant

Dank des guten Wetters kann der Knotenpunkt zwischen Dietikon und Schlieren fünf Tage früher als geplant eröffnet werden.

Rund acht Wochen lang war die Schönenwerdkreuzung in Dietikon wegen Bauarbeiten komplett gesperrt. Am kommenden Montag um 5 Uhr wird sie mit neuer Linienführung für den Verkehr wieder freigegeben. «Dank des sehr guten Wetters und des Einsatzes der Bauleute kann diese Intensivbauphase gut fünf Tage früher als geplant beendet werden», schreibt die kantonale Baudirektion in einer Mitteilung. Die weiteren Arbeiten würden bis Ende November unter Verkehr ausgeführt.

Seit März wird die Schönenwerdkreuzung um- und ausgebaut. Denn im Zuge des Baus der Limmattalbahn will der Kanton die Zentren von Dietikon und Schlieren entlasten und die Verkehrskapazität an verschiedenen Knoten erhöhen. Für die Hauptarbeiten musste die Schönenwerdkreuzung – die am stärksten befahrene Kreuzung im Limmattal – ab 2. Juli für sämtlichen Verkehr gesperrt werden.

Neue Verbindungsstrasse erstellt

Die Arbeiten beinhalteten unter anderem den Bau einer neuen Verbindungsstrasse zwischen der Zürcher- und der Bernstrasse mit einem Radwegstreifen und einer neuen Lichtsignalanlage, eine Lärmschutzwand, Anpassungen an der Fahrbahngeometrie sowie eine gestalterische Aufwertung entlang der Zürcher-/Badenerstrasse. Zudem wurden die Bushaltestellen Schönenwerd hindernisfrei ausgebaut sowie diverse Werkleitungen, die Strassenbeleuchtung und die Entwässerung erneuert. Gleichzeitig wurde die Bernstrasse von der Schönenwerdkreuzung bis zum Autobahnanschluss Urdorf instandgesetzt.

Während der Vollsperrung musste der Verkehr – täglich befahren 35'000 Fahrzeuge die Schönenwerdkreuzung – grossräumig umgeleitet werden. «Am ersten Tag der Vollsperrung war das Verkehrsaufkommen ähnlich hoch wie sonst, entsprechend kam es zu Rückstaus und längeren Reisezeiten. Bereits am zweiten Tag hatte sich die Verkehrssituation allerdings deutlich verbessert und es mussten nur wenige Anpassungen vorgenommen werden», heisst es in der Mitteilung weiter. Insgesamt habe sich das Verkehrskonzept bewährt. Die Gesamtbauzeit für den Ausbau der Kreuzung falle durch diese Vollsperrung gegenüber anderer Verkehrsführungsvarianten deutlich kürzer aus.

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