Auf Limmattaler Fasnachtsfreunde wartet diesen Samstagabend der traditionelle Reppischfägerball, der von der gleichnamigen Dietiker Guggenmusik organisiert wird. Ab 19.30 Uhr können sich Fasnächtlerinnen und Fasnächtler in der Turnhalle des Zentralschulhauses in Dietikon einfinden. 400 bis 500 Besucher werden erwartet. Zum Höhepunkt des Anlasses zählt die Maskenprämierung um Mitternacht.

Die Veranstalter legen Wert darauf, dass sich die Gäste herausputzen. So sehr, dass sie die Preissumme für die besten Kostüme auf 800 Franken angehoben haben. «Wir haben festgestellt, dass immer mehr Leute unverkleidet erscheinen. Mit dieser Prämienerhöhung wollen wir einen Anreiz schaffen, sich zu kostümieren», sagt Präsident Daniel Berweger.

Die Fasnächtler können sich registrieren und werden von einer dreiköpfigen Jury, bestehend aus Mitgliedern der Reppischfäger, bezüglich frühem Erscheinen, Aktivität sowie der Originalität und Qualität des Kostüms beurteilt.

Ein besonderes Motto gibt es nicht. «So sind den Ideen der Gäste keine Grenzen gesetzt», sagt Berweger. Die Guggenmusik Reppischfäger setzt während ihrer diesjährigen Fasnachtstour aber dennoch auf ein einheitliches Outfit. «Unser Motto heisst ‹Bock uf Rock›. Wir spielen Rockiges und tragen dazu Schottenröcke.»

Berweger, der seit einem Jahr als Präsident amtet, freut sich besonders auf die Auftritte der fünf Gast-Guggen. «Der Konkurrenz beim Spielen zuzuhören, ist lässig. Das gibt Inspiration.» Die Gruppen kommen aus den Kantonen Aargau, St. Gallen und Glarus. Premiere feiert die Glarner Gugge Hunghäfe Schwanden. Sie ist zum ersten Mal in Dietikon mit von der Partie.

«Wir pflegen ein gutes Verhältnis zu Guggen aus der ganzen Schweiz. So kommt man auch selber zu Auftritten», sagt Berweger. Zusätzlich sorgt bereits zum vierten Mal das Duo «Jöggu und Miggu» mit Live-Musik für Stimmung. Die «Guggi-Häxe» werden überdies wieder für die eine oder andere Parfüm- und Schminkattacke besorgt sein.

Die Reppischfäger feiern am Samstag nicht zum ersten Mal. Bereits am Freitagabend läuteten sie an der Atrinkete die Fasnachtssaison im Limmattal, die bis Mitte März dauert, ein. Der frühe Termin sei ganz praktisch, sagt Berweger.

«Diese Veranstaltungen erfordern viel Arbeit. Wenn wir am Sonntagabend aufgeräumt haben, müssen wir nichts mehr organisieren und können die restliche Fasnachtszeit in vollen Zügen geniessen.»