Dietikon
Die reformierte Kirche verwandelt sich in ein Filmstudio

Die Stadtmusik widmet sich bei ihrem grossen Konzert in der restlos gefüllten reformierten Kirche populären Filmmelodien. Als Solist spielte Klarinettist Daniel Schneider.

Daniel Diriwächter
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Stadtmusik Dietikon spielt in der reformierten Kirche
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...beim Konzert der Stadtmusik in der reformierten Kirche Dietikon.
Auf dem Programm standen bekannte Filmmelodien.
Auch die Paarbecken sind im Einsatz.
Präsidentin Mirjam Peter bedankt sich bei Klarinettist Daniel Schneider.

Stadtmusik Dietikon spielt in der reformierten Kirche

Daniel Diriwächter

Fast 125 Jahr alt ist die Stadtmusik Dietikon und hat bis heute nichts von ihrer Strahlkraft eingebüsst. Die reformierte Kirche ist an diesem Samstag bis auf den letzten Platz gefüllt. Nicht nur deshalb ist der Auftritt für die Musiker ein besonderes Ereignis. «In einer Kirche zu spielen ist anders, als an anderen Auftrittsorten», sagt Präsidentin Mirjam Peter on ihrer Begrüssungsrede. Zudem würde der feierliche Rahmen für das Orchester und das Publikum der Start in die Weihnachtszeit markieren.

Der Auftakt des Konzerts ist dem ausgehenden «Jahr der Klarinette» gewidmet. Auf Initiative der Klarinettistin Daniela Jordi, präsentieren die Dietiker Musikerinnen und Musiker der Musikschule, der Stadtjugendmusik sowie der Stadtmusik musikalische Geschichten, die bei «Peter und der Wolf» beginnen, über Mozart und traditionelle Volksmusik führen, und beim Jazz enden. Angeführt werden sie vom Klarinettisten Daniel Schneider.

Die Kirche als Filmstudio
Nach dieser Einleitung erklingt die «Fanfare Festive» von Michael Geisler. Zusammen mit dem jetzt 60-köpfigen Orchester wähnt man sich wie in der Tonhalle – die Stadtmusik Dietikon liefert puren Musikgenuss. Mit dem Werk «Machu Picchu» des japanischen Komponisten Satoshi Yagisawa wagt sich die Stadtmusik an ein besonderes Stück. «Es ist mit seinen vielen Taktwechseln und den teils ungewohnten Klängen eine Herausforderung», erklärt Mirjam Peter. Dann hat der Gastsolist Manuel Andrea mit seinem Marimbaphon und dem Werk «Marimba Duritebe» seinen Auftritt.

Kern des Konzerts sind aber populäre Filmmelodien: «Star Wars» erklingt und entführt das Publikum ins Universum. Dann schaut bei «Superman March» ein Superheld vorbei, ehe die Reise mit Melodien aus «Das Boot» unter Wasser weiter geht. Selektionen aus «Les Misérables» folgen. Mit Alan Silvestri’s «Polar Express» endet das Konzert – zumimdest fast. Als Zugabe erklingt ein Medley beliebter Blasmusikkompositionen.