Jahresrückblick

Die Präsidentinnen und Präsidenten haben das Wort

Das Jahr neigt sich dem Ende zu – ein Grund für uns, die Korken knallen zu lassen. (Symbolbild)

Das Jahr neigt sich dem Ende zu – ein Grund für uns, die Korken knallen zu lassen. (Symbolbild)

Das Limmattal entwickelt sich stark, und viele Geschäfte halten die Gemeinde- und Stadträte auf Trab. Zum Jahreswechsel blicken nun die Präsidentinnen und Präsidenten zurück und nach vorne. Vom Alterszentrum über Einheitsgemeinden bis hin zu Volksfesten: der Überblick.

Hans Jahn (Forum), Aesch.

Hans Jahn (Forum), Aesch.

Was war für Sie ein besonderer Höhepunkt im Jahr 2019?

Der Höhepunkt des Jahres 2019 hat das ganze Jahr in Beschlag genommen und umfasst gleich zwei Meilensteine: Beim Projekt Ersatz Mehrzweckgebäude und Neubau Turnhalle wurde im ersten Quartal der Architekturwettbewerb erfolgreich abgeschlossen. Das Siegerprojekt überzeugt mit guter Organisation und dorfverträglicher Gestaltung. Nach einigen ergänzenden Abklärungen wurde im November der Projektierungskredit für die nächste Arbeitsphase mit einem guten Resultat an der Urne angenommen. Was dem Jahr 2019 das Tüpfli aufs i hätte aufsetzen können, hat leider noch nicht stattgefunden: Das «Rössli» ist zwar fertig erneuert, aber noch nicht wiedereröffnet. Sicher ein Höhepunkt 2020!

Was wird Sie 2020 besonders beschäftigen?

Beschäftigen wird den Gemeinderat vieles, das bereits am Laufen ist: Revision der Nutzungsplanung, Projektierung von Mehrzweckgebäude und Doppelturnhalle, Umbau des Kommunikationsnetzes. Es sind viele wenig spektakuläre Geschäfte, die für die Zukunft wichtig sind. Ein Hauptaugenmerk liegt weiter in der Stärkung des Dorflebens im bedeutend grösser gewordenen Aesch. Der wichtigste Anlass dafür ist das Dorffest 2020. Persönlich freue ich mich auch darauf, dass es beim «Dorfausbau» zu einem Zwischenhalt kommt. Die Phase der letzten zehn Jahre mit dem Quartierplan Heligenmatt-Feltsch und vielen Infrastrukturbauten wird seitens der Gemeinde abgeschlossen werden können.

Ralf Dörig (FDP), Bergdietikon.

Ralf Dörig (FDP), Bergdietikon.

Was war für Sie ein besonderer Höhepunkt im Jahr 2019?

Der Gemeinderat schaut auf ein sehr bewegtes und arbeitsintensives Jahr zurück. Im Vordergrund stand das Abarbeiten von Themen, die uns schon länger beschäftigen. Aktuell sind dies die Arbeiten an der Kantonsstrasse zwischen der Grenze zu Dietikon und dem Gebiet Bergli, die 2020 zum Abschluss kommen werden. Aber auch das Engagement im Rahmen der Überarbeitung unserer lokalen Raumplanung. Weitere Themen wie die nächsten Schritte im Rahmen der Überbauung des Gebiet Rai, der Bau einer neuen Turnhalle und die Beschaffung eines Fahrzeugs für die Feuerwehr hiess die Gemeindeversammlung gut. Sie können 2020 nach Eintritt der Rechtskraft weiterbearbeitet werden.

Was wird Sie 2020 besonders beschäftigen?

Über das oben Gesagte hinaus werden wir uns auch im nächsten Jahr weiter mit dem Auftrag der Bergdietiker Bevölkerung befassen, im Gebiet Hintermatt im Ortsteil Kindhausen ein Alters- und Pflegezentrum zu realisieren. Für das Jahr 2020 möchte sich der Gemeinderat zudem zusammen mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus der Verwaltung den Empfehlungen aus der vor kurzem abgeschlossenen Verwaltungsanalyse widmen und die für den zweiten Teil der Legislatur definierten Ziele weiterverfolgen.

Bruno Knecht (parteilos), Birmensdorf.

Bruno Knecht (parteilos), Birmensdorf.

Was war für Sie ein besonderer Höhepunkt im Jahr 2019?

Die vom Souverän abgelehnte Steuerfusserhöhung für das Budget 2019 und das damit verbundene Notbudget als Folge der Aufhebung durch den Bezirksrat stellten eine der grossen Herausforderungen dar, konnten doch alle nicht zwingend notwendigen Ausgaben und Investitionen erst nach Abnahme des angepassten Budgets im Frühjahr 2019 in Auftrag gegeben werden. Die Gemeindeverwaltung machte mit der Einführung und Umsetzung der neuen Verwaltungssoftware «Gever» den dringend notwendigen Schritt in die digitale Gegenwart. Unser Wochenblatt, der «Birmensdorfer», hat sich nach seiner Einführung im Herbst 2018 in der Bevölkerung etabliert und wird gerne gelesen.

Was wird Sie 2020 besonders beschäftigen?

Die grösste Herausforderung dürfte das Projekt Einheitsgemeinde werden. Der Souverän hat sich zwar für die Ausarbeitung einer gemeinsamen Gemeindeordnung für Primarschul- und Politische Gemeinde, aber gegen eine solche mit der Sekundarschule ausgesprochen. Nachdem der vom Initianten erhobene Rekurs gegen den unlauteren Abstimmungskampf der Sekundarschulpflege auch in zweiter Instanz gutgeheissen wurde, dürfte die Abstimmung wiederholt werden. Das erwartete Parkplatz-Konzept dürfte zudem zu diskutieren geben. Es gilt, neben der Reduktion von «Fremdparkierern» eine für die Bevölkerung faire Lösung zu finden – viele sind sich Gratisplätze vor der Liegenschaft gewohnt.

Roger Bachmann (SVP), Dietikon.

Roger Bachmann (SVP), Dietikon.

Was war für Sie ein besonderer Höhepunkt im Jahr 2019?

Ende 2018 bekundete der Stadtrat in seinem Regierungsprogramm die Absicht, das Interesse an der Stadtentwicklung zu fördern und den Dialog mit Bevölkerung, Gewerbe, Wirtschaft und Vereinen zu suchen: In den letzten zwölf Monaten wurden bereits konkrete Massnahmen umgesetzt, so startete zu Beginn des Jahres der Stadtentwicklungsdialog via «Studio Dietikon», woraus in einem kooperativen Prozess ein Werkzeugkasten erarbeitet wurde, der als Basis für die gemeinsame Erarbeitung und Realisierung konkreter Massnahmen dienen wird. Weiter wurden unter anderem der Anlass «Politik trifft Wirtschaft» neu lanciert und erstmals das «Dietiker Sportforum» durchgeführt.

Was wird Sie 2020 besonders beschäftigen?

Im Herbst des laufenden Jahres sind die Bagger für die Realisierung der Limmattalbahn endgültig in der Stadt Dietikon aufgefahren – die Stadt wird in Zusammenarbeit mit den für den Bau verantwortlichen Stellen auch weiterhin alles unternehmen, damit die Auswirkungen für die Bevölkerung so gering als möglich gehalten werden können. Ein besonderes Augenmerk gilt selbstverständlich auch dem örtlichen Gewerbe, namentlich den Detaillisten im Stadtzentrum, die von der Bautätigkeit in besonderem Masse betroffen sind: Zur Belebung des Zentrums werden unter anderem Ideen aus dem Wettbewerb «Mitenand für Dietike» umgesetzt und am 5./6. Juni 2020 findet erneut ein Sommerfest statt.

Michael Deplazes (parteilos), Geroldswil.

Michael Deplazes (parteilos), Geroldswil.

Was war für Sie ein besonderer Höhepunkt im Jahr 2019?

Die vielen Begegnungen und Gespräche mit der Bevölkerung waren im zu Ende gehenden Jahr stets ein bereichernder Höhepunkt. Die Anliegen, Erwartungen und Sorgen unserer Bürger zu kennen und wenn immer möglich pragmatisch zu lösen, war und ist sehr wertvoll. 2019 war auch ein Jahr der Erneuerung und des Wandels; am 26. Juli startete das Generationenprojekt «Entwässerung Fahrweid», mit dem die aus den 1950er-Jahren stammenden, für die Bevölkerungsdichte aber mittlerweile zu gering dimensionierten Abwasserkanäle durch leistungsfähige Leitungen ersetzt werden. So wird die Bevölkerung bei Starkregen künftig von überschwemmten Strassen und gefüllten Kellern verschont.

Was wird Sie 2020 besonders beschäftigen?

Die Fertigstellung des Neubauprojekts «Huebegg», mit 27 Wohnungen im gehobenen Ausbaustandard und den Einkaufsflächen des Grossverteilers Coop und der Pill-Apotheke, kommt in die entscheidende und finale Phase. Schwerpunktmässig werden wir auf die planmässigen Bezugstermine und Kostenkontrolle achten, ohne die hohe Ausführungsqualität aus den Augen zu verlieren. Die Bevölkerung hat zur Attraktivitätssteigerung und erhöhten Lebensqualität unserer schönen Gemeinde mit überwältigender Zustimmung «Ja» gesagt. Wir wollen dieses ausgesprochene Vertrauen in die Entwicklungsstrategie von Geroldswil erfüllen und mit einem grossen Einweihungsfest Danke sagen.

André Bender (SVP), Oberengstringen.

André Bender (SVP), Oberengstringen.

Was war für Sie ein besonderer Höhepunkt im Jahr 2019?

Unser Gemeindehaus erlebte eine erste Erneuerung im Erdgeschoss. Der Abbau der Glasscheiben bei den Kundenschaltern, die neue Sitz- mit Kinderspielecke und Arbeitstisch, die Informations-Stele, der Bildschirm im Eingangsbereich sowie die helle Beleuchtung tragen zu einer einladenden Atmosphäre bei. Das Leitbild, das der Gemeinderat im Mai absegnete, informiert die Bevölkerung transparent über unsere Absichten und Strategien. Zudem wurde der digitale Dorfplatz unter crossiety.ch eingeführt. Mein absoluter Höhepunkt im Jahr 2019 war das Verwaltungsgerichtsurteil zu unserem Rekurs gegen den Kanton in Sachen Zusatzleistungen, bei dem wir endlich Recht bekommen haben.

Was wird Sie 2020 besonders beschäftigen?

Der Gemeinderat möchte die Projekte, die 2019 in Arbeitsgruppen bearbeitet wurden (wie zum Beispiel die Umgestaltung des Dorfplatzes und die Sanierung des Gemeindehauses) der Bevölkerung präsentieren. Einen grossen Teil des Jahres werden wir auch mit Feierlichkeiten verbringen. Am 1. Januar werden wir beim Neujahrsapéro um 11 Uhr im Gemeindesaal auf das Jubiläumsjahr 1150 Jahre Oberengstringen anstossen. Neben dem Dorfplatzfest Ende August und dem «OE on Ice» in der letzten Novemberwoche (mit einem richtigen Eisfeld), werden wir zudem vom 8. bis 10. Mai 2020 ein Mittelalterfest auf der Wiese vor dem Freibad im Hölzli organisieren. Sicherlich ein besonderes Ereignis.

Rahel von Planta (FDP), Oetwil.

Rahel von Planta (FDP), Oetwil.

Was war für Sie ein besonderer Höhepunkt im Jahr 2019?

Für den Gemeinderat war es von grosser Bedeutung, dass die Gemeindeversammlung im Mai die neue Bau- und Zonenordnung verabschiedet hat. Die Rechtskraft vom Kanton liegt uns auch vor, nun können Baugesuche nach den neuen Gesichtspunkten behandelt werden. Schön, dass sich unsere Anlässe für die Bevölkerung immer grosser Beliebtheit erfreuen. So konnten wir auch 2019 die Grenzfahrt, den 1. August oder die vier Adventsanlässe mit Konzert beim grossen Weihnachtsbaum mit vielen zufriedenen Gästen feiern. Ende Jahr nahmen wir rund um den Dorfplatz und die alte Landstrasse die neue energieeffiziente Strassenbeleuchtung in Betrieb. Sie bettet sich gut ins Dorfbild ein.

Was wird Sie 2020 besonders beschäftigen?

Im September feiert das Kellerfest sein 50-jähriges Bestehen. Es soll etwas Besonderes werden. Das OK ist bereits eifrig mit den Vorbereitungen beschäftigt. Wir haben einige neue Anlässe auf der Gemeinde-Agenda, zum Beispiel das Treffen der Jubilare am 23. Januar oder der Anlass «Gesundheit und Alter» am 26. Mai, der für Personen ab dem Pensionierungs-Alter sehr informativ sein wird. Wir sind gespannt, welche Ideen zu unserem Aufruf zur Verwendung der ZKB-Dividende von der Bevölkerung eingehen. Zur strategischen Planung gehört für den Gemeinderat auch das Projekt Kindergarten-Areal, bei dem wir mögliche Renditebauten prüfen, die für die Finanzplanung von grosser Bedeutung sind.

Markus Bärtschiger (SP), Schlieren.

Markus Bärtschiger (SP), Schlieren.

Was war für Sie ein besonderer Höhepunkt im Jahr 2019?

Am Montagabend nach der Eröffnung der Tramlinie 2 stand ich vor der Schlierefäscht-Bühne direkt am Geissweidplatz und lauschte einem der vielen tollen Konzerte, als hinter der Bühne ein Tram 2 zurück nach Zürich wendete. Ein freudiges Gefühl überkam mich in diesem Moment: Endlich ist ein Teil der Limmattalbahn fertig, endlich wird nun Schlieren noch urbaner. Aber gleichzeitig hatte ich – wie wohl auch viele andere Leute – kurz ein kleines Zweifeln in mir. Wie geht es nun mit Schlieren als Dorfgemeinschaft weiter? Doch dieses Gefühl war schnell vorbei. Wenn wir ein so tolles Schlierefäscht gemeinsam feiern können, dann schaffen wir auch gemeinsam eine schöne Zukunft!

Was wird Sie 2020 besonders beschäftigen?

Weiterhin wird intensiv gebaut, zum Leidwesen vieler. Besonders leidet das Spitalquartier und das Gebiet um die Badenerstrasse. Anderenorts werden die Grossbaustellen ein Ende haben. Rund 1100 zusätzliche Leute werden nach Schlieren ziehen, neue Arbeitsplätze entstehen. Wir Schlieremer tun gut daran, diese Leute bei uns herzlich willkommen zu heissen. Die städtische Infrastruktur muss diesem Wachstum folgen können. Es sind Investitionen ins Verkehrsnetz, vor allem in den Langsamverkehr nötig, aber auch in ein Alterszentrum, in Räume für ausserschulische und schulische Aktivitäten. Freuen tue ich mich auf eine vielfältige Eroberung der «alten Badenerstrasse» durch die Bevölkerung.

Chris Linder (FDP), Uitikon.

Chris Linder (FDP), Uitikon.

Was war für Sie ein besonderer Höhepunkt im Jahr 2019?

Der Abschluss der Bauarbeiten des ersten Abschnittes auf dem grossen Gebiet Quartierplan Leuen ist etwas Besonderes. Die Teilüberbauung Crystal ist mittlerweile weitestgehend bewohnt, und auch am südlichen Ende im «Leuengarten» ist das erste Gebäude fertig erstellt und wird nun schrittweise bezogen. Mit einigen Neuzuzügerinnen und Neuzuzügern ergaben sich bereits bei diversen Gelegenheiten persönliche Kontakte. Erfreulicherweise nahmen auch mehrere von ihnen an der Gemeindeversammlung im November teil. Zudem konnte der neue Waldeggplatz im August eingeweiht werden. In wenigen Jahren werden die Bauarbeiten auf dem gesamten Gebiet abgeschlossen sein.

Was wird Sie 2020 besonders beschäftigen?

Im vergangenen Oktober ist eine Einzelinitiative zur Bildung einer Einheitsgemeinde, also zur Auflösung der Schulgemeinde und Übernahme der Schulaufgaben durch die Politische Gemeinde, eingereicht worden. Schulpflege und Gemeinderat haben die Initiative für gültig erklärt, und die Urnenabstimmung für die Erheblicherklärung findet bereits am 9. Februar statt. Stimmt das Stimmvolk der Vorlage zu, steht uns eine wichtige Arbeit zur gemeinsamen Ausarbeitung einer neuen Gemeindeordnung bevor. Auch im Falle einer Ablehnung wird uns die Thematik der engen, optimalen Zusammenarbeit zwischen der Schulgemeinde und der Politischen Gemeinde weiter beschäftigen.

Simon Wirth (FDP), Unterengstringen.

Simon Wirth (FDP), Unterengstringen.

Was war für Sie ein besonderer Höhepunkt im Jahr 2019?

Die Einheitsgemeinde hat sich im Jahr 2019 bewährt, das Verwaltungsteam arbeitet effizient. Die neue Gemeindeordnung gemäss neuem Gemeindegesetz wurde an der vorberatenden Gemeindeversammlung einstimmig zur Annahme am 9. Februar empfohlen. Zukunftsgerichtet ist die verstärkte Zusammenarbeit mit Nachbargemeinden: Mit Weiningen zusammen bauen wir ein neues Wasserreservoir, und bei der Feuerwehr arbeiten wir mit Oberengstringen zusammen.

Was wird Sie 2020 besonders beschäftigen?

Im Jahr 2020 werden der Erweiterungsbau und das renovierte Schulhaus Büel A eingeweiht. Gemeindeeigene Liegenschaften werden an die Fernwärme angeschlossen. Die Siedlungsentwässerung wird auf ein Trennsystem ausgebaut, das Entwicklungskonzept der Gemeinde wird weitergeführt und eine neue Bau- und Zonenordnung steht an.

Sandra Rottensteiner (EVP), Urdorf.

Sandra Rottensteiner (EVP), Urdorf.

Was war für Sie ein besonderer Höhepunkt im Jahr 2019?

Ein besonderer Höhepunkt war unser Abend für Neuzugezogene, den wir dieses Jahr erstmals in einem neuen Rahmen durchführten. So wurden die Gäste zu einem gemütlichen Sommerabend im Freibad Weihermatt eingeladen. Bei Musik und feinem Imbiss konnte man sich und unsere Gemeinde kennen lernen. Das grossartige Feedback der Gäste bestätigte, dass der Anlass so zeitgemäss und attraktiv ist. Ganz unserem Ziel entsprechend: «Ihre Zufriedenheit, unser Zweck». Seit einigen Wochen befragen wir die Zufriedenheit systematisch und nutzen die Erkenntnisse, um die Bedürfnisse der Urdorferinnen und Urdorfer sowie der Wirtschaft noch mehr ins Zentrum stellen zu können.

Was wird Sie 2020 besonders beschäftigen?

Im nächsten Jahr wird uns die Umsetzung der Initiative «Mehr Fussball-Trainings- und Spielmöglichkeiten, mehr Sporthallen-Kapazitäten für Vereine» beschäftigen. Ebenso die Umsetzung der Jugendstrategie mit der Eröffnung eines Jugendtreffs für Urdorfer Jugendliche im Alter von 12 bis 17 Jahren sowie die Nutzungsoptimierung der Sporträumlichkeiten durch eine einheitliche Hallenkoordination. Und dann dürften uns wohl Themen beschäftigen, die wir heute noch gar nicht kennen. Aber genau das macht die politische Tätigkeit auch spannend.

Mario Okle (parteilos), Weiningen.

Mario Okle (parteilos), Weiningen.

Was war für Sie ein besonderer Höhepunkt im Jahr 2019?

Sowohl das Dorf Weiningen als auch die Fahrweid waren 2019 massiv von den Einschränkungen betroffen, die unter anderem durch die Arbeiten an der Entwässerung, an der Fernwärme- aber auch an der Wasserversorgung nötig wurden. Umso mehr war es erfreulich, dass der Vortrieb der über 450 Meter langen Kanalisationsleitung unter der Fahrweidstrasse am 29. November erfolgreich abgeschlossen wurde. Damit erwies sich der Einsatz der Tunnelbohrmaschine «Corinne» als sehr zweckmässig. Die Bohrung wurde nach anfänglichen Schwierigkeiten ohne nennenswerte Zwischenfälle ausgeführt. Damit ist auch die Aussicht auf ein Ende der Unannehmlichkeiten wieder erheblich näher gerückt.

Was wird Sie 2020 besonders beschäftigen?

Auch 2020 wird die Umsetzung der Strassenbauprojekte in Weiningen, aber auch der Quartierplan Unterdorf unser Tagesgeschäft prägen. Bei der Durchfahrtsachse Neue Niederholz-, Dietikoner-, Badener- und Regensdorferstrasse sind dabei die Schnittstellen mit dem Tiefbauamt des Kantons und bei der Fahrweidstrasse mit Geroldswil genau abzusprechen. Aber auch weitere Detailfragen wie zum Beispiel die genaue Positionierung respektive Ausgestaltung der Bushaltestellen an der Badenerstrasse werden uns noch beschäftigen. Beim Quartierplan Unterdorf muss die Finanzierung des Gemeindeanteils der Verfahrens- und Erschliessungskosten geregelt respektive beschlossen werden.

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