«Ich habe mich in allen Facetten von mir gefunden», sagt Bernarda Brunovic über ihre Teilnahme bei der Castingshow «The Voice of Germany». Die Emotionen der letzten Sendung sind nach wie vor sehr präsent. Sie könne es immer noch nicht fassen, sagt sie.

Verständlich, denn Brunovic musste auf ihrem Weg zur Sängerin viel einstecken, zum Beispiel der Umgang mit ihrer Blindheit. Mit dem Handicap sei es schwierig gewesen, an Castingshows teilzunehmen. «‹The Voice› sollte ihr wieder Mut geben», erzählt ihre Schwester Manuela Tobler, die Brunovic bei der Show angemeldet hat.

Sie freut sich sichtlich für ihre zehn Jahre jüngere Schwester. «Der Start war harzig. Bernarda war am Tag der Blind Auditions krank und konnte sich nicht hören.» Davon liessen sich die beiden glücklicherweise nicht entmutigen. Mit der Wahl des Coaches, welcher über Bernardas Weiterentwicklung- und Erfolges bestimmt, ist sie auch zufrieden. «Bei Yvonne Catterfeld hätte sie möglicherweise noch ein bisschen mehr an ihrem Auftreten arbeiten können. Aber Michael Patrick Kelly entspricht ihr auf musikalischer, persönlicher und auf spiritueller Ebene am besten», sagt sie.

Die 25-jährige Bernarda, die sich stark in der Pfarrei Dietikon engagiert, teilt diese Ansicht. Bei Kelly werde ihr Talent, welches sie als Gabe Gottes sieht, stark gefördert. «Ich hoffe jetzt auf den Finaleinzug am Sonntag und darauf, dass jede Menge Leute für mich abstimmen. Ich repräsentiere schliesslich irgendwie auch die Schweiz.»

Das Halbfinale wird am Sonntag um 20.15 Uhr auf Sat 1 ausgestrahlt.