Limmattal

Die Plattform «Limmatstadt» der ehemaligen Standortförderin geht online

Viel Lob erntet das Portal für seine Themenvielfalt.

Viel Lob erntet das Portal für seine Themenvielfalt.

Eine neue Online-Plattform will die Region über die Gemeindegrenzen hinaus denken. Dahinter steht die Baufirma Halter AG.

Ob Musikvideos aus der Region, Abhandlungen über die Entwicklung der Agglomeration oder Kurzporträts von erfolgreichen, lokalen Unternehmen: «Limmatstadt.ch» bietet einen Fundus von Geschichten über das Limmattal von Zürich nach Baden. Die Plattform ist seit vergangener Woche online und setzt sich zum Ziel, «grenzübergreifenden Austausch und die Vernetzung zu fördern», wie es in einer Mitteilung heisst.

Ins Leben rief das Projekt die Halter AG; sie gründete dafür eigens die Limmatstadt AG. Federführend dabei ist Jasmina Ritz. Die ehemalige Standortförderin der Stadt Dietikon arbeitet seit vergangenem Dezember am Projekt und ist zufrieden mit den ersten Reaktionen. «Bisher beziehen sich die positiven Feedbacks auf die Themenvielfalt der Geschichten», sagt sie. Einzig die Navigation sei hie und da auf Kritik gestossen. «Dies wird sich aber mit der Zeit entwickeln», so Ritz. Sämtliche Beiträge wurden entweder von Ritz oder von Gastautoren verfasst. Dies soll sich jedoch mit der Zeit ändern. «Wir möchten vor allem Dritte zu Wort kommen lassen und die Leute motivieren, mitzumachen und ihre Ideen, aber auch ihre Kritik einzubringen.» Sie könne sich sogar vorstellen, mit der Zeit eine kleine Redaktion zu etablieren. Eine genaue Zielgruppe, die sie als Leserschaft gewinnen will, gebe es dabei nicht. «Wir wollen alle Leute ansprechen, die sich für das Limmattal und seine Entwicklung interessieren.»

Offen für Zusammenarbeit

Wie viel Geld die Halter AG in die Einwicklung der Plattform gesteckt hat, will Ritz nicht beziffern. «Wir führen Gespräche mit möglichen Partnern, um uns breiter abzustützen. Konkret ist aber noch nichts», so Ritz. Wo die Seite in einigen Jahren stehen soll, darüber hat sie noch keine genauen Vorstellungen. Die Parallelen der Seite mit dem Zürcher Blog «Ron Orp» sind jedoch nicht von der Hand zu weisen. Ritz sagt dazu: «Es wäre natürlich traumhaft, sollte sich ‹limmatstadt.ch› in diese Richtung entwickeln.» (ARU)

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