Uitikon

Die Parteien diskutieren intensiv über Planungskredit für das Allmend-Schulhaus

Segnen die Stimmberechtigten den Planungskredit von 1,8 Millionen Franken ab, hat das Uitiker Schulhaus Allmend seine erste Hürde genommen.

Segnen die Stimmberechtigten den Planungskredit von 1,8 Millionen Franken ab, hat das Uitiker Schulhaus Allmend seine erste Hürde genommen.

Der Planungskredit für das Allmend-Schulhaus und die Einheitsgemeinde-Vorlage stehen in Uitikon zur Debatte.

Wird die Uitiker Einheitsgemeinde in die Wege geleitet und darf die Planung für den 24,5-Millionen-Franken-Bau einer Schule auf der Allmend vorangetrieben werden? Über diese beiden Fragen werden die Stimmberechtigten der Gemeinde am 9. Februar befinden. Die Nachfrage bei den Ortsparteien ergibt, dass man beiden Vorlagen zwar grundsätzlich positiv gegenübersteht. Dennoch wird in den verschiedenen Parteien kontrovers diskutiert.

Im Rahmen ihrer Versammlung von vergangener Woche entschieden die Mitglieder der FDP-Ortspartei, dem Stimmbürger ein Ja zur Erheblichkeitserklärung der Einheitsgemeinde-Initiative zu empfehlen. Die von Josef Steppacher eingereichte Initiative verlangt die Schaffung einer Einheitsgemeinde. Der Uitiker Gemeinderat spricht sich dafür aus, die Schulpflege dagegen. Bei der FDP habe es eine intensive Diskussion gegeben, wie Präsident Henry Salzmann auf Anfrage sagt. Die Parole sei daher mit Mehrheitsbeschluss gefasst worden. «Die FDP ruft die Stimmbürger dazu auf, sich vertieft mit dem Traktandum auseinanderzusetzen, da es sich um ein Thema von strategischer Wichtigkeit für die Gemeinde handelt», sagt er weiter.

Auch bei der CVP gehen die Meinungen offenbar auseinander. «Ein Mehrheitsentscheid für oder gegen die Vorlage würde die Meinungen in der Partei nicht repräsentativ abbilden. Daher erteilen wir Stimmfreigabe», sagt Ingo Engelmann, der die Ortspartei präsidiert.

Grüne und SVP entscheiden kommende Woche

Wie die Uitiker Grünen die Lage beurteilen, ist noch offen. «Wir werden uns an unserem nächsten Politgespräch vom kommenden Dienstag, 28. Januar, mit dem Thema befassen und den Initianten Steppacher als Gast empfangen», sagt Margrith Gysel, Präsidentin der Ortspartei der Grünen, auf Anfrage.

Auch die SVP trifft sich kommende Woche zur Parolenfassung. Walter Schelling, Präsident der Ortspartei, denkt, dass es durchaus zu Diskussionen kommt. «Während es bei der Einheitsgemeinde um grosse Umwälzungen in der Gemeindestruktur geht, stehen beim Schulhausbau hohe finanzielle Ausgaben bevor – beide Geschäfte haben Befürworter und Gegner bei uns in der SVP», sagt Schelling.

Der Neubau sei «sinnvoll und notwendig»

Für die Planung eines neuen Schulhauses auf der Allmend beantragt die Schulpflege dem Stimmvolk einen 1,8-Millionen-Kredit. Neben einer Dreifachturnhalle sollen sechs Klassenzimmer samt Gruppenräumen und Werkstätte, ein Mehrzweckraum und Räume für Lehrpersonen und Material erstellt werden. Der zusätzliche Platz werde benötigt, da die Uitiker Schule einen markanten Schülerzuwachs verzeichne, sagen die Verantwortlichen. Ist die Planung dereinst abgeschlossen, kommt erneut ein Kredit vors Volk für die Finanzierung des Neubaus. Die Verantwortlichen gehen aktuell davon aus, dass dieser Baukredit rund 24,5-Millionen Franken betragen wird. «Der Neubau Allmend ist sinnvoll und notwendig», sagt Engelmann von der CVP, die die Ja-Parole beschlossen hat. Die FDP ihrerseits beschloss ihre Zustimmung zum Projekt bereits an der Parteiversammlung vom 12. November, wie Salzmann auf Anfrage sagt.

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