Dietikon

Die Meerjungfrauen entschieden den Wettbewerb für sich

Am Reppischfäger-Ballweekend ging es hoch zu und her – zahlreiche Musiken sorgten im Dietiker Zentralschulhaus für gute Stimmung.

Närrisches Treiben herrschte vergangenes Wochenende im Zentralschulhaus Dietikon. Denn an den Maskenball der Guggenmusik Reppischfäger kamen bunte Gestalten mit schillernden Kostümen: Neben Hippies mit Joint in der Rastalocken-Perücke waren auch Nomaden aus der Wüste mit glitzerndem, kupferfarbenem Turban anzutreffen. Der Fantasie waren keine Grenzen gesetzt. «Das ganze Wochenende ist ein voller Erfolg», sagt Daniel Berweger, Präsident des Vereins. Erstmals waren die Reppischfäger unter der musikalischen Leitung von Roman Lutz an der A-Trinkete, dem Auftakt in die Dietiker Fasnachtssaison, aufgetreten. Ihr Auftritt am Freitagabend unter dem Motto «Dschinn Salabim» sei gut angekommen und so wurde auch am Samstagabend kräftig weitergefeiert.

Guggi-Häxe schminkten und parfümierten willige Gäste

Die Reppischfäger bewirteten und unterhielten an diesem Abend in der Halle des Zentralschulhauses Dietikon etwa 500 Schaulustige. Zu sehen waren jedoch nicht nur die etwa 50 verkleideten Fasnachtsfans, sondern auch fünf Guggen, namentlich die Gässlifätzer Ebringen aus Deutschland, die Gyresümpfer Widen, die Väntilwörger Sins, die Eichlefääger Würenlingen und die Schnägge Schränzer Reinach, die mit bombastischen, mächtigen Klängen ordentlich für Partystimmung sorgten. Dazu wurde selbstverständlich reichlich getrunken, gegessen, lauthals gesungen und getanzt. Wer nicht kostümiert gekommen war und doch ein wenig Farbe ins Gesicht bekommen wollte, liess sich von den Dietiker Guggi-Häxe parfümieren und schminken.

Um Mitternacht fand die grosse Maskenprämierung statt. Die maskierten Besucherinnen und Besucher, die entweder einzeln, zu zweit oder in grösseren Gruppen erscheinen, werden anhand der Originalität, der Kreativität, der Aktivität und Stimmung am Ball und der Uhrzeit des Eintreffens, also der Ausdauer, bewertet. «Wir haben absichtlich kein Motto, weil wir hoffen und möchten, dass der Maskenball offen bleibt und möglichst kreative Ideen hervorkommen», sagt Berweger. So mache es auch mehr Spass.

Tatsächlich schien sich diese Strategie auszuzahlen. Denn unter den zahlreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer stachen die drei Meerjungfrauen aus dem Arabischen Meer aus der Menge heraus. Dabei handelte es sich um die 35-jährige Corinne Meier, ihre Schwester, die 33-jährige Martina Käppeli, und die 31-jährige Stefanie Salm. Die drei Aargauerinnen gewannen für ihr Outfit, bestehend aus einem mit einem Fischernetz überzogenen Kleid, dem mit grossen bunten Schuppen dekorierten T-Shirt, der Muschelkrone und dem mit Glitzer verzierten Gesicht, ein Preisgeld von 300 Franken. «Wir wissen noch nicht, was wir damit machen werden. Aber wir freuen uns riesig», sagt Meier mit einem strahlenden Lächeln. Die Partygemeinschaft liess den frühen Morgen nach der mitternächtlichen Prämierung feierlich ausklingen.

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