Limmattal

Die Leistungen der Spitex sind trotz Kundenzuwachs zurückgegangen

49'931 Kundenbesuche stattete die Spitex-Organisation 2017 ihren insgesamt 539 Kunden ab. (Archivbild)

49'931 Kundenbesuche stattete die Spitex-Organisation 2017 ihren insgesamt 539 Kunden ab. (Archivbild)

Die Spitex rechtes Limmattal hat das vergangene Geschäftsjahr mit einem Minus von 106'000 Franken abgeschlossen. Eingenommen hat die Spitex im Jahr 2017 4,07 Millionen Franken, ausgegeben hat sie 4,18 Millionen Franken, wie die regionale Spitex in ihrem Geschäftsbericht schreibt. Budgetiert wurde ursprünglich ein Aufwand von 4,05 Millionen Franken und ein Ertrag von 4 Millionen Franken. Grund für die leicht tieferen Einnahmen ist laut dem Geschäftsbericht eine etwas geringere Auftragslage als im Vorjahr, die zu Umsatzeinbussen von 6,5 Prozent führte – besonders im Bereich Grundpflege und Behandlungspflege. Die Ausgaben fielen leicht höher als geplant aus, weil die Besoldungen gestiegen sind. Zum Jahresanfang und in der Sommerferienzeit konnten die Leistungen nicht mit dem Stammpersonal gedeckt werden.

Im vergangenen Jahr hat die Spitex rechtes Limmattal einen Grossteil ihrer IT-Infrastruktur ersetzt. «Ein sehr wichtiger Schritt war die Einführung der elektronischen Kundendokumentation», dank derer nun die kundenrelevanten Informationen allen Mitarbeitern immer zur Verfügung stehen, heisst es weiter im Bericht. Auch die Fahrzeugflotte wurde um einen zusätzlichen VW-Kleinwagen erweitert.

49'931 Kundenbesuche stattete die Spitex-Organisation 2017 ihren insgesamt 539 Kunden ab. Dabei spulten die Mitarbeiter auf ihren Fahrten insgesamt 128'586 Kilometer ab. Von den Kunden im vergangenen Jahr waren 346 Männer und 193 Frauen. Obwohl die Anzahl Kunden im Vergleich zum Vorjahr um 49 anstieg, gingen die gesamthaft geleisteten Stunden leicht zurück auf 63'313 Stunden (Vorjahr: 64'712 Stunden). Rund die Hälfte davon, 31'007 Stunden, umfassen verrechnete Leistungen. Ende 2017 lag die Vereinsmitgliederzahl der Spitex rechtes Limmattal bei 1231, neun weniger als im Vorjahr. 

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