Dietikon
Die Küken waren die Stars der diesjährigen Kleintierschau

Alles, was flauschig und herzig war, versammelt sich dieses Wochenende in Dietikon, wo dementsprechend Kinderträume in Erfüllung gehen. Absoluter Anziehungspunkt war die Brutmaschine mit angebrüteten Eiern, aus denen herzige Küken schlüpften.

Margret Stöcklin
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Kleintierschau
9 Bilder
Alina, Janik und Manon im Streichelzoo
Erblin (9) hält einen Schweizer Fuchs Havanna.
Jeff (8) und Jacky (9) präsentieren zwei seltene Kleinwidder rhönfarbig.
Keiner zu klein, um ein Tombola-Lösli zu kaufen.
Ein stolzer Rammler der Rasse Loh, Farbschlag schwarz, macht Männchen.
Auch kulinarisch wurden die Besucher verköstigt.
wie das Amen in der Kirche, gehört der Stand der Pelznähgruppe zur Kleintierschau,
Das Original Sämi ist stolz auf das prächtige Orgelhuus in der Kleintieranlage Vogelau

Kleintierschau

Margret Stöcklin

Aufgrund der schlechten Wetterverhältnisse hatten die Züchter ihre Boxen am Boden dick mit Stroh eingestreut sowie oben mit Plastik und Tannenzweigen abgedeckt. KTVZ-Präsidentin Gabriela Peyer konnte in der 31-jährigen Geschichte der Jungtierschau keine Hinweise auf eine ähnlich nasskalte Witterung finden. «Nach so langer Zeit muss man auch mal Wetterpech einkalkulieren», so Peyer.

Einzig das Zwergenten-Pärchen blau-gelb-farbig von Kaninchenobmann Pawel Müller, der auf dem Areal erstmals einen Teich installiert hatte, schien voll im Element zu sein. Erstmals zu sehen waren auch Kaninchen der Rasse Kleinwidder, rhönfarbig, von Züchter Ruedi Dubach, seines Zeichens Wirtschaftschef der Jungtierschau. Dubach erklärte stolz, dass in der Schweiz lediglich 20 Exemplare dieser, noch nicht anerkannten Rasse herumhoppelten.

Und: Er liebe die markanten Widderschlappohren über alles. Zum zweiten Mal dabei war Meerschweinchen-Züchterin Priska Küng, die ihre schönsten Nagetiere zeigte und Tipps zur artgerechten Haltung gab. Mitgebrachte Meerschweinchen bekamen, auf Wunsch ihrer Halter, einen kostenlosen Krallenschnitt verpasst.

Absoluter Anziehungspunkt war die Brutmaschine mit angebrüteten Eiern, aus denen herzige Küken schlüpften, die danach Aufnahme im benachbarten Kükenheim fanden, wo sich schon ein Dutzend Artgenossen tummelte. Wenn Risse in den Eiern sichtbar wurden, stieg die Spannung, wie lange es wohl dauern würde, bis sie sich durch die harte Eierschale ins Leben picken würden. «Schade, dass ich keines dieser gelben Bällchen als Kuscheltier mit nach Hause nehmen darf», beklagte sich Lena, womit sie vielen Knaben und Mädchen aus dem Herzen sprach.